22.03.2006 | 14:36

MBA eröffnete Kunststoffrecyclingwerk in Kematen

Pröll: NÖ Entwicklungsstandard international konkurrenzfähig

Die Dynamik der wirtschaftlichen Entwicklung in Niederösterreich resultiere aus einem exzellenten Zusammenspiel zwischen effizienter Verwaltung, umsichtiger Politik und tüchtiger Unternehmen, sagte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll heute bei der Eröffnung des Kunststoffrecyclingwerkes von MBA Polymers im Wirtschaftspark Kematen, einem der 16 von der ecoplus in Niederösterreich betriebenen Wirtschaftsparks mit insgesamt 13.710 Beschäftigten.

Dass Niederösterreich 2005 ein Wirtschaftswachstum von plus 2,6 Prozent und in den letzten beiden Jahren die Ansiedlung von 6.000 neuen Unternehmen aufzuweisen habe, sei kein Zufall, sondern Ergebnis voll aufgeschlossener Grundstücke, guter Verkehrsanbindungen, eines unternehmerfreundlichen Klimas und der Lebensqualität, die Niederösterreich anzubieten habe, so Pröll weiter.

Niederösterreich habe gezielt und zeitgerecht an diesen Faktoren gearbeitet, kein zweites Bundesland investiere so viel in Betriebsansiedlungen, den Ausbau der Infrastruktur, Ausbildung und neue Technologien. Allein im Mostviertel habe die ecoplus seit 1987 275 Projekte mit einem Fördervolumen von 90 Millionen Euro und einem Investitionsvolumen von 260 Millionen Euro umgesetzt. Das gebe ein klares Bild von der Effizienz der wirtschaftspolitischen Anstrengungen: Niederösterreich denke nicht nur an Morgen, sondern bereits an Übermorgen und habe schon heute einen international konkurrenzfähigen Entwicklungsstandard, so der Landeshauptmann abschließend.

Das weltweit modernste Kunststoffrecyclingwerk der MBA Polymers Austria, einem Joint Venture der Müller-Guttenbrunn-Gruppe mit dem kalifornischen Unternehmen MBA Polymers INC dient der Vollautomatischen Separation von 40.000 Tonnen gemischten Kunststoffabfällen aus Elektroaltgeräten, Alt-Kfz und Haushaltsgeräten pro Jahr. Das entspricht einer Recyclingquote von 1.200 Kühlschränken oder 3.600 Druckern pro Stunde. Mit einem neuen, rein mechanischen und besonders umweltfreundlichen Verfahren ist es erstmals möglich, aus einem Gemisch von verschiedenen Altkunststoffen wieder hochwertige Kunststoffgranulate zu gewinnen. Die Investitionen von über 17 Millionen Euro sind verbunden mit der Schaffung von 50 bis 60 neuen Arbeitsplätzen.

Nähere Informationen bei der ecoplus unter 01/513 78 50-24, Mag. Ursula Grabner und e-mail u.grabner@ecoplus.at.


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