22.03.2006 | 11:49

Dschingis Khan-Ausstellung auf der Schallaburg

Pröll: Als Ausstellungsland eigenständiges Profil entwickelt

Im Bildungsministerium in Wien wurde heute in Anwesenheit von Bundesministerin Elisabeth Gehrer, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Luvsandagva Enkhtaivan, mongolischer Botschafter in Österreich, und Renate Römer, Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich, die heurige Schallaburg-Ausstellung „Dschingis Khan und seine Erben – das Weltreich der Mongolen“ präsentiert.

Gehrer führte dabei aus, dass aus der Aufnahme verstärkter kultureller und wirtschaftlicher Beziehungen zwischen Österreich und der Mongolei 2004 eine „Don Giovanni-Aufführung in Ulan Bator, umrahmt von einer österreichischen Wissenschafts- und Kulturwoche, und in Folge die Erarbeitung eines gemeinsamen Arbeitsprogrammes zur 800-Jahr-Feier der Mongolei resultierte. Im Gegenzug wird es nun auf der Schallaburg die Dschingis Khan-Ausstellung und ab 30. März „Mongolische Tage“ geben.

Pröll betonte, er sei stolz, dass die bedeutendste Jubiläumsveranstaltung außerhalb der Mongolei bzw. die umfangreichste, je über die Mongolei in Österreich gezeigte Ausstellung auf der Schallaburg stattfindet. Niederösterreich könne damit einen Beitrag leisten, die österreichisch-mongolischen Beziehungen weiter zu entwickeln. Die Schallaburg habe sich seit 30 Jahren in Abwechslung von zeitgeschichtlichen Themen und der Präsentation fremder Kulturen als internationales Ausstellungszentrum profiliert.

Insgesamt seien im Vorjahr 1 Million Besucher zu den niederösterreichischen Ausstellungen gekommen, davon 220.000 auf die Schallaburg. Niederösterreich habe als Ausstellungsland zwischen Linz, Prag, Wien und Budapest längst ein eigenständiges Profil entwickelt. Kulturpolitik sei eine wesentliche Grundlage der Gesellschaftspolitik, die Schallaburg leiste dazu einen wesentlichen Beitrag. Nicht zuletzt fördere die Präsentation fremder Kulturen und Völker auch den internationalen Dialog und damit die Toleranz des Einzelnen, so Pröll abschließend.

„Dschingis Khan und seine Erben“ ist eine Kooperation der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn, des Staatlichen Museums für Völkerkunde in München, des Kunsthistorischen Museums Wien, des Österreichischen Bundesministeriums für Bildung, Kultur und Wissenschaft, des Landes Niederösterreich und der Schallaburg. Inhaltlich widme sich die rund 700 Objekte umfassende Ausstellung der Persönlichkeit Dschingis Khans und seinem Wirken sowie der Entwicklung und Kultur der Mongolei bis in die Gegenwart. Dschingis Khan war 1206 zum Herrscher gewählt worden und hatte damit das mongolische Reich gegründet.

Eröffnet wird die Ausstellung am 31. März; Öffnungszeiten bis 1. November: Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr, Samstag, Sonn- und Feiertag von 9 bis 18 Uhr, nähere Informationen und Details zum Rahmenprogramm auf der Schallaburg unter 02754/6317, e-mail office@schallaburg.at und www.schallaburg.at.


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