17.03.2006 | 13:32

Allegro Vivo Programm 2006 präsentiert

28. Kammermusikfestival unter dem Leitthema „Wegweiser“

Im Wiener Musikverein wurde gestern, 16. März, das Programm von Allegro Vivo 2006 präsentiert, das heuer vom 10. August bis 17. September und wieder in Burgen, Schlössern und Stiften des Waldviertels stattfindet. Das mittlerweile 28. Kammermusikfestival steht unter dem Leitthema „Wegweiser” und umfasst 50 Konzerte von Artists in Residence, Teilnehmern der Sommerakademie und Künstlern internationalen Ranges. Dazu kommt die Sommerakademie, die sich als Wegweiser für junge Musiker versteht, Kinder zur Musik führt und gemeinsam mit Jugendlichen „Wege zur Musik – Wege mit der Musik“ erörtert. Insgesamt werden dabei 24 Meisterkurse, acht Jugendkurse sowie neun Kurse für Kinder und Eltern angeboten.

Der programmatische Schwerpunkt von Allegro Vivo 2006 liegt in wegweisenden Kompositionen von Wolfgang Amadeus Mozart, Robert Schumann und Dmitri Schostakowitsch. So stellt bereits das Eröffnungswochenende Mozarts „Colloredo-Serenade“ KV 203 dem 1. Klavierkonzert von Schostakowitsch gegenüber. In der Auftragskomposition „Arar“ („der Suchende“) verbindet der türkische Komponist Can Aksel Akin die anatolische Mystik und ihre musikalische Sprache mit der europäischen Musiktradition. Kammermusikabende bringen Begegnungen mit Christian Altenburger, der Musica da Corda con Flauto, dem Gnomus Brass Quintett Salzburg etc. Als Solisten konzertieren u. a. Wolfgang Bankl, Roland Batik und Bijan Khadem-Missagh mit der Academia Allegro Vivo, dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich und dem Philharmonischen Orchester Budweis.

Unter dem Titel „alla Turca“ bereichern musikalische Einflüsse der Turkvölker das Festivalprogramm. Im Rahmen von „Ganz Horn erklingt“ präsentiert ein Ensemble aus Baschkortostan traditionelle Tänze und Musikstücke. Den Einfluss der Frauen in Mozarts Leben beleuchtet unter dem Titel „Mozarts Liebesprobe“ das Kulturcafé. Neben der Uraufführung eines Klaviertrios von Gerald Resch und eines Chorwerkes von Markus Pfandler werden Werke der österreichischen Komponisten Helmut Schmidinger, Johannes Bär und Herbert Willi interpretiert. Die Stiftsbibliothek in Altenburg wird den Rahmen für ein Solistenkonzert und zwei Preisträgerkonzerte bilden, bei denen sich junge Musiker dem Publikum vorstellen.

Nähere Informationen und das detaillierte Programm unter www.allegro-vivo.at sowie in einem Folder, der unter 02982/4319 und office@allegro-vivo.at angefordert werden kann.


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