13.03.2006 | 09:56

Pflege, Erhaltung und Schutz von Streuobstwiesen

Seminar der „Wintertage“ am 17. März in Amstetten

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Wintertage – Wege zur ökologischen Landwirtschaft“ findet am Freitag, 17. März, ab 9 Uhr in der Landwirtschaftlichen Fachschule Gießhübl bei Amstetten das Seminar „Pflege, Erhaltung und Schutz von Streuobstwiesen“ statt. Dabei geht es um den Schnitt von alten und jungen Bäumen und um die Methoden des biologischen Pflanzenschutzes. Der weitere Themenbogen spannt sich von „Biologie diverser tierischer Schädlinge“ und „Bakterien-, Virus- und Pilzerkrankungen“ über „Sortenwahl“ und „Pflanzung“ bis zu „Bodenpflege“ und „Bodenbearbeitung“.

Die Referenten sind u. a. Andreas Spornberger von der Universität für Bodenkultur in Wien sowie Karl Waltl von der Landes-Landwirtschaftskammer Steiermark. Das Seminar richtet sich vor allem an Bäuerinnen und Bauern, Lehr- und Beratungskräfte und alle an der Landwirtschaft Interessierten.

Streuobstwiesen und Mostobst-Alleen sind die prägenden Elemente der Landschaft im südwestlichen Niederösterreich. Allein in den Bezirken Amstetten, Melk und Scheibbs gibt es schätzungsweise 750.000 hochstämmige Apfel- und Birnbäume. Eine akute Gefahr ist die Überalterung des derzeitigen Baumbestandes, da es in den sechziger Jahren zu wenige Nachpflanzungen gab.

Die „Wintertage“ der „umweltberatung“ Niederösterreich werden in Zusammenarbeit mit dem Ländlichen Fortbildungsinstitut (LFI) der NÖ Landes-Landwirtschaftkammer sowie der Landwirtschaftlichen Koordinierungsstelle für Bildung und Forschung (LAKO) abgehalten.

Nähere Informationen und Anmeldung: „umweltberatung“ Niederösterreich, Telefon 02742/718 29, www.umweltberatung.at.


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