01.03.2006 | 14:50

Weiterer Ausbau am Technopol Krems

Gabmann: Perfekte Infrastruktur verstärkt Engagement vieler Firmen

Der deutsche Medizinproduktekonzern „Fresenius Medical Care“, der als weltweiter Marktführer im Dialysebereich gilt und das Mutterunternehmen der am Technopol Krems angesiedelten „Biotec Systems Krems GmbH“ darstellt, lässt nun weitere innovative High-Tech-Produkte in Krems produzieren. Parallel zu dieser Produkterweiterung konnten auch neue High-Tech-Arbeitsplätze geschaffen werden, die den Technopol-Standort Krems weiter stärken. Erst im vergangenen November konnten hier auf einer Fläche von 1.000 Quadratmetern hochmoderne „Good Manufacturing Practice“ (GMP)-Labors zur Produktion pharmazeutischer Erzeugnisse eingerichtet werden.

„Die perfekte Infrastruktur mit den GMP-Labors und dem Zentrum für Biomedizinische Technologie an der Donau-Universität sowie der Fachhochschule verstärken das Engagement vieler Unternehmen am Standort Krems. Die Produktionserweiterung der ‚Biotec Systems’ ist ein weiteres Indiz dafür“, betonte in diesem Zusammenhang Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann.

Bei der Produktionserweiterung der „Biotec Systems“ handelt es sich zum einen um einen Breitband-Immunadsorber, der zur Behandlung diverser Autoimmunerkrankungen dient, und zum anderen um einen spezifischen Adsorber, der gegen krankhafte Herzmuskelerweiterung eingesetzt werden kann. Beide Produkte binden die Antikörper aus dem menschlichen Blut, die sich gegen das körpereigene Gewebe richten.

Die „Fresenius“-Tochter „Biotech Systems“ ist bereits seit Beginn des Regionalen Innovationszentrums in Krems tätig und seither auf Erfolgskurs. Seit der Fertigstellung der ersten Gebäude des RIZ Krems im Jahr 2001 gelang es in zweijähriger Aufbauarbeit, eine Produktionslinie zur Herstellung von Adsorbern zur Blutreinigung aufzubauen. Seit Anfang 2003 produziert „Biotec Systems“ hier mit den so genannten „Prometheus-Adsorbern“ Produkte zur Behandlung von akutem Leberversagen, dieses Verfahren wurde gemeinsam mit der Donau-Universität entwickelt. Die Produktionsmengen der „Prometheus-Adsorber“ konnten 2005 auf Grund der regen Nachfrage verdoppelt werden; für 2006 zeichnen sich ähnliche Zuwächse ab.

„Diese positive Entwicklung und die nunmehrige Produktionserweiterung der Präparate für Autoimmunerkrankungen bezeugen den erfolgreichen Weg, den Unternehmen wie ‚Biotec Systems’ am Technopol Krems beschreiten“, so Gabmann.

Nähere Informationen: ecoplus, Margarete Pachernig, Telefon 01/513 78 50-24, e-mail m.pachernig@ecoplus.at.


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