27.02.2006 | 13:47

4. März ist Tag der offenen Tür in Niederösterreichs Spitälern

Pröll, Sobotka: Leistungsschau des NÖ Gesundheitswesens

Am Samstag, 4. März, öffnen Niederösterreichs Spitäler ihre Pforten und bieten im Rahmen eines „Tages der offenen Tür“ Einblick in die tägliche Arbeit und das Leistungsangebot der einzelnen Krankenhäuser. Bereits zum vierten Mal veranstaltet das Land Niederösterreich diese Leistungsschau des niederösterreichischen Gesundheitswesens.

„Mit dieser Veranstaltung wollen wir der Bevölkerung die vielen herausragenden medizinischen Leistungen, die oft als Selbstverständlichkeit angesehen werden, transparent und zugänglich machen. Außerdem sollen die Bürger Hemmschwellen und Ängste abbauen, die bei einem Krankenhausaufenthalt entstehen“, erklärt dazu Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll.

Die Initiative „Gesünder leben in Niederösterreich – tut gut“ startet am „Tag der offenen Tür“ gemeinsam mit dem NÖGUS ins „Jahr der Vorsorge“. Unter dem Motto „Schritt für Schritt besser vorsorgen“ wird zu mehr Gesundheitsbewusstsein aufgerufen. Der neue „tut gut“-Schrittzähler begleitet dabei im wahrsten Sinne des Wortes auf dem Weg zu mehr Gesundheit bzw. Wohlbefinden und dokumentiert jeden gesetzten Schritt. 10.000 Schritte am Tag wären das Optimum, um Herz- und Kreislaufsystem zu stärken. Den Schrittzähler gibt es am „Tag der offenen Tür“ direkt bei den Experten von „tut gut“ in den Spitälern.

Außerdem gibt es am „Tag der offenen Tür“ u. a. Vorträge und Informationsstände, bei denen die Besucher alles über Diagnosen, Medikamente und moderne Behandlungsmethoden erfahren können. Dazu werden auch Ernährungsberatungen und Gesundheitsstraßen mit kostenlosen Blutdruckmessungen, Cholesterin- und Blutzuckerbestimmungen angeboten. „Wir wollen damit das Vertrauen der Bevölkerung in unsere hervorragende regionale medizinische Versorgung weiter verbessern“, nennt Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka die Gründe für die Initiative eines „Tages der offenen Tür“.

„In Niederösterreich wird alles getan, um die Bevölkerung auch in Zukunft hervorragend medizinisch zu versorgen. Wichtigste Aufgabe ist es, die Krankenhäuser zu modernisieren und auf dem neuesten Stand der Technik zu halten“, betont Sobotka.

Dies ist auch der Grund, weshalb in den nächsten Jahren seitens des Landes rund 800 Millionen Euro in das Gesundheitswesen investiert werden. Zusätzlich müssen aber auch die Effizienz gesteigert und Doppelgleisigkeiten abgebaut werden. In diesem Zusammenhang ist durch die Übernahme der Spitäler durch das Land Niederösterreich ein richtungweisender Schritt gesetzt worden. Nach der Übernahme von 8 weiteren Krankenanstalten mit Beginn des Jahres 2006 befinden sich nun 22 Krankenhäuser in der Hand des Landes.

Weitere Informationen: www.lknoe.at


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