21.03.2006 | 12:56

Keine Probleme mehr im „Ofenloch“ an der B 31

Sobotka: Mittelfristig keine Gefahr mehr für die Bevölkerung

Auf Grund der Probleme an der B 31 im Bereich des so genannten „Ofenlochs“ musste in den letzten Jahren mehrmals die Straße wegen herabfallendem Felsgestein gesperrt werden. Großräumige Umleitungen der für die Region wichtigen Straßenlebensader waren die Folge. Ein „Ofenloch-Gipfel“ im Vorjahr brachte schließlich entsprechende kurz- und mittelfristige Lösungen, um Sperren der B 31 zu vermeiden. Bei einem neuerlichen Gipfel mit Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka wurde nun über langfristige Lösungsmodelle diskutiert.

„Wir haben in den letzten Jahren zahlreiche Maßnahmen im Bereich des ‚Ofenlochs’ gesetzt. In den Jahren 2005 und 2006 investieren wir 250.000 Euro in weitere Sanierungsmaßnahmen. Schon jetzt können wir einen großartigen Erfolg verzeichnen: Das Ofenloch stellt mittelfristig keine Gefahr mehr dar“, konnte Sobotka im Rahmen des „Ofenloch-Gipfels“ verkünden.

Dipl.Ing. Rudolf Gruber (Abteilungsleiter Allgemeiner Straßendienst NÖ) sowie Dipl.Ing. Helmut Kirchner (Abteilungsleiter NÖ Landesstraßen) haben darüber hinaus neue Sicherungspunkte in das fixe Programm aufgenommen: Jedes Jahr nach der Frostperiode wird das ganze Gebiet überstiegen, laufend gefährliches Material heruntergeräumt bzw. anlassbezogen und bedarfsgerecht kleinräumig saniert. Mit Hilfe so genannter „Spione“ (ins Gestein einzementierte Metallstücke) können zudem wirkungsvoll Gesteinsbewegungen verfolgt werden.

Nichts desto trotz wurde beim neuerlichen Gipfel auch über langfristige Maßnahmen diskutiert. Bis zum Jahresende soll eine Studie Aufschluss über die Umsetzbarkeit dieser langfristigen Maßnahmen geben. „Auch wenn heute keine Gefahr besteht, möchte Niederösterreich agieren und nicht reagieren und sich nun noch konsequenter aller Ideen annehmen, die das Problem ‚Ofenloch’ auch langfristig lösen können, um der Straßen-Erhaltungspflicht auch weiterhin nachzukommen“, so Sobotka abschließend.


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