08.02.2006 | 09:33

Schonende Operationsmethode bei Tumorerkrankungen

Gute Erfahrungen am Landesklinikum Mostviertel Amstetten

In der Abteilung für Chirurgie am Landesklinikum Mostviertel Amstetten ist man auf die so genannte „minimal invasive Operationstechnik“ spezialisiert. Seit nunmehr drei Jahren wird diese Methode hier auch bei operativen Eingriffen angewendet, die auf Grund von Tumorerkrankungen im Brust- und Bauchhöhlenbereich und damit an Speiseröhre, Magen und Darm notwendig werden. Die Anwendung der minimal invasiven Operationstechnik in diesem Bereich war bisher auf Grund fehlender Langzeitergebnisse nur im Rahmen wissenschaftlicher Studien zu empfehlen; inzwischen liegen diese Studien zumindest für bösartige Dickdarmerkrankungen vor. Am Landesklinikum Amstetten konnten bereits zahlreiche PatientInnen auf diese schonende Weise erfolgreich operiert werden.

Die Technik der minimal invasiven Chirurgie zeichnet sich dadurch aus, dass Operationen ohne große Schnitte und ohne damit verbundene kosmetische und funktionelle Nachteile durchgeführt werden können. Es kommt außerdem zu geringen Blutverlusten, zu verringerten postoperativen Schmerzen und zu einer früheren Normalisierung der Darmtätigkeit bzw. zu rascherem Kostaufbau. Auch die Behandlungserfolge der jeweiligen Tumorerkrankung können sich auf Grund dieser Operationsmethode verbessern. Der wesentlichste Vorteil dieser Operationstechnik liegt aber in der generell geringen Belastung der PatientInnen.

Nähere Informationen: Landesklinikum Mostviertel Amstetten, Helga Krenn, Telefon 07472/604-2001, e-mail helga.krenn@amstetten.lknoe.at.


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