03.02.2006 | 14:24

Neues Computersystem am Landesklinikum Mistelbach

Raschere Verfügbarkeit von Daten

Am Landesklinikum Weinviertel Mistelbach wurde kürzlich ein Computersystem installiert und heute im Beisein von Landtagspräsident Mag. Edmund Freibauer präsentiert.

Die Vorteile dieses Systems – Kosten rund 3,5 Millionen Euro – liegen in einer rascheren Datengewinnung, einer rascheren Befundung und einer rascheren Therapieeinleitung. Während früher von der ersten Untersuchung bis zum endgültigen Befund bis zu vier Tage verstrichen sind, soll ein solcher Vorgang dank des neuen Systems künftig im Durchschnitt nur noch vier Stunden dauern.

Im Landesklinikum Weinviertel Mistelbach wurden sämtliche Stationen, Ambulanzen und Operationssäle mit Bildbetrachtungsmonitoren bestückt. Für die Visiten stehen den ÄrztInnen zudem „Tablet-PCs“ zur Verfügung, mit denen etwaige Röntgenbilder auch während der Visite direkt am Krankenbett begutachtet werden können. Dank einer integrierten Spracherkennung können Befunde künftig direkt in das System diktiert werden. Die zuweisenden MedizinerInnen profitieren von dem System insofern, als die PatientInnen ihre Befunde noch am Tag der Untersuchung mit nach Hause nehmen und ihrem Arzt vorlegen können. Die Anbindung der zuweisenden Praktiker und der niedergelassenen Radiologen, die auch einen digitalen Versand der Befunddaten ermöglicht, ist derzeit in Planung.

Ein weiterer Vorteil liegt in der Kostenreduktion. So wird es zum Wegfall von Filmmaterial und von die Umwelt belastenden Chemikalien kommen; außerdem werden durch den Einsatz des Computersystems in Hinkunft auch weniger Archivierungsräume benötigt. Weiters wurde ein Bandroboter als Langzeitspeicher in Betrieb genommen, der künftig für dieses und weitere digitalisierte Landeskliniken als Langzeitarchiv dienen soll.

Nähere Informationen: Landesklinikum Weinviertel Mistelbach, Karl Unger, Telefon 02572/3341-5750, e-mail karl.unger@mistelbach.lknoe.at.


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