05.01.2006 | 11:30

Jedes Jahr 150 Millionen Euro für die NÖ Hausbauer

Sobotka: Wohnbau-Darlehen entwickelt sich gut

Das Land Niederösterreich ist derzeit mit der Veranlagung des Geldes aus der Wohnbauförderung erfolgreich. Vor vier Jahren ist Niederösterreich mit 2,4 Milliarden Euro auf den Finanzmarkt gegangen. Nach einem anfänglichen Minus hat es im Vorjahr ein deutliches Plus gegeben.

Das Geld für die Wohnbauförderung kann – vereinfacht gesagt – auf einem Sparbuch mit 2 oder 3 Prozent Zinsen liegen; oder es kursiert auf dem internationalen Finanzmarkt in Form von Anleihen und Aktien.

Für diesen Weg entschied sich das Land im Jahr 2002; seit 2005 legten die Aktien und Anleihen um mehr als 12 Prozent zu. Wohnbau-Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka ist zufrieden: „Wir wollen eine sehr solide Verzinsung erreichen, zwischen 5,5 und 6 Prozent. So ist das Investment bestens ausgelegt und auf einem guten Weg, wie uns alle internationalen Experten bestätigen."

Damit sind auch die Kritiker des Jahres 2002 vorerst ruhig gestellt, obwohl niemand weiß, wie es in den nächsten Jahren weitergeht. Unbestritten ist, dass das Kapital bereits von 2,4 auf 2,8 Milliarden Euro angewachsen ist und dass die niederösterreichischen Hausbauer aus der Veranlagung bereits 461 Millionen Euro erhalten haben.

Nähere Informationen: Büro LR Sobotka, Christian Rädler, Telefon 02742/9005-12319, e-mail christian.raedler@noel.gv.at.


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