02.01.2006 | 11:58

Niederösterreich erreicht beste Unfallbilanz der Geschichte

Pröll: Motivation, eingeschlagenen Weg fortzusetzen

In ganz Österreich sowie speziell in Niederösterreich konnte im Jahr 2005 die beste Unfallstatistik in deren gesamter Geschichte erreicht werden; die Zahl der Verkehrstoten ist im vergangenen Jahr auf einen historischen Tiefstand gesunken. Während im Jahr 1990 auf Niederösterreichs Straßen noch 359 Menschen ihr Leben lassen mussten und 2004 noch 269 Menschen bei Verkehrsunfällen getötet wurden, sank die Zahl der Verkehrstoten im Jahr 2005 auf 222 Personen. Als Gründe für diesen Rückgang führt der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) verstärkte Kontrollen, das neue Vormerksystem, die diversen Bewusstseinskampagnen, hohe Spritpreise und auch schlechtes Wetter an. In Niederösterreich habe sich zudem die Entschärfung gefährlicher Kreuzungen positiv ausgewirkt.

„Das Ergebnis der aktuellen Unfallstatistik ist Motivation, den in Niederösterreich im Bereich Verkehrspolitik eingeschlagenen Weg fortzusetzen. So wird in unserem Land weiterhin in den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur und in die Entschärfung gefährlicher Kreuzungen investiert werden. Letztendlich liegt es aber natürlich auch bei jedem einzelnen Verkehrsteilnehmer, mit Vorsicht und Rücksicht zu agieren“, meinte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll zur Unfallstatistik 2005.

In Niederösterreich konnten während der vergangenen Jahre rund 1.000 gefährliche Verkehrspunkte entschärft werden; zudem wurde durch die Aktion „Schutzengel“, den Einsatz von mobilen Tempoanzeigegeräten im Ortsgebiet, durch die Neugestaltung von Ortsdurchfahrten oder auch durch den Bau von Umfahrungsstraßen wesentlich zur Erhöhung der Verkehrssicherheit beigetragen. Im Jahr 2006 stehen für Projekte, die dem Ausbau der Infrastruktur von Straße und Schiene dienen, in Niederösterreich 900 Millionen Euro bereit.

Nähere Informationen: VCÖ-Kommunikation, Christian Gratzer, Telefon 0699/18 93 26 95.


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