13.12.2005 | 14:48

Hochwasserprognosesystem für die Traisen

Schutz für Menschen und Sachwerte

Unmittelbar nach Abschluss der generellen Planung hat die NÖ Landesregierung die operative Umsetzung des Hochwasserprognosesystems für die Traisen und die Gölsen beauftragt. „Unser Ziel ist es, Hochwassergefahren möglichst früh zu erkennen, um Menschen und Sachwerte in Sicherheit zu bringen und Einsatzkräfte optimal zu positionieren“, unterstreicht Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank die Erwartungen an das neue System.

Plank bezeichnet das Hochwasserprognosesystem für die Traisen als wichtigen Baustein eines Gesamtpakets, dessen Realisierung nach der Hochwasserkatastrophe 2002 gestartet wurde. So können bereits derzeit die aktuellen Wasserstände der Donau und ihrer Zubringer über die Landeshomepage abgerufen werden. Alleine im Einzugsgebiet der Traisen wurden 7 Fernübertragungspegel eingerichtet.

Mit dem Hochwasserprognosesystem soll im Ernstfall die Reaktionszeit für Einsatzkräfte und die Bevölkerung deutlich erhöht werden. Durch die Berücksichtigung von Wetterprognosen im Rechenmodell wird es den Landeshydrologen künftig möglich sein, kritische Situationen bereits 24 bis 48 Stunden vor dem Ereignis zu erkennen.

Bei der Entwicklung des Prognosesystems wird das Land Niederösterreich durch die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik und die Universität für Bodenkultur unterstützt. Die Arbeiten sollen bis Sommer 2007 abgeschlossen werden.

Weitere Informationen: Dipl.Ing. Christian Labut, Telefon 02742/9005-13181, e-mail christian.labut@noel.gv.at.


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