07.12.2005 | 14:48

Bilanz der NÖ Gesundheitspolitik 2005

Sobotka: Effizienz erhöht und Kostensteigerung eingebremst

Die NÖ Landeskliniken-Holding ist seit einem Jahr sowohl wirtschaftlich als auch medizinisch für die niederösterreichischen Spitäler und ihre Patienten zuständig. Bei einer Pressekonferenz in St. Pölten zog heute Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka eine Zwischenbilanz. „Die Aufwendungen für die vom Land übernommenen acht Gemeindespitäler konnten trotz Ausbau der medizinischen Leistungen stabil gehalten werden. Der Betrieb dieser Krankenhäuser verursachte heuer Mehrkosten von rund 44 Millionen Euro“, betonte Sobotka. Dieser nachhaltige Erfolg sei durch ein effizientes Maßnahmenpaket ermöglicht worden. In diesem Zusammenhang habe sich auch das Budgetvolumen des Landes um rund 650 Millionen Euro erhöht.

Für Sobotka bilden Maßnahmen in den Bereichen Einkauf, Informationstechnologie, Prozesssteuerung sowie Bau- und Facility-Management die Grundlage für eine nachhaltige Effizienzsteigerung im Gesundheitswesen. Ziel aller Reformschritte sei eine patientenfreundliche und qualitativ hochwertige Betreuung in den Krankenhäusern. In den letzten Monaten sei ein Prozess der ständigen Qualitätsverbesserung in den Kliniken eingeleitet worden.

Die NÖ Landeskliniken-Holding garantiere den optimalen Einsatz der 1,2 Milliarden Euro, die jährlich für den Betrieb der 27 niederösterreichischen Spitäler ausgegeben werden, zeigte sich Sobotka überzeugt. So hätten Verhandlungen mit sechs Pharmafirmen über den günstigeren Einkauf von Medikamenten für alle Landesspitäler ein Einsparungspotenzial von 1,1 Millionen Euro gebracht. Im Bereich des Facility-Managements wiederum sei die Vereinheitlichung der medizinischen Geräte ein Schwerpunkt. So brachte beispielsweise der neue Telefonvertrag mit der UTA jährliche Einsparungen von 150.000 Euro. Mittlerweile habe auch das gemeinsame Rechenzentrum für alle Landeskrankenhäuser seinen Betrieb aufgenommen.

Nähere Informationen: Büro LR Sobotka, Christian Rädler, Telefon 02742/9005-12319.


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