07.12.2005 | 10:21

325.000 Euro für den Tiergesundheitsdienst

Plank: Qualitätssicherung verbessert Wettbewerbsfähigkeit

Das Land Niederösterreich stellt für den Tiergesundheitsdienst als zweiten Teilbetrag 2005 325.000 Euro zur Verfügung. Damit werden vor allem q ualitätssichernde und qualitätsverbessernde Maßnahmen des Tiergesundheitsdienstes bei der Rinderhaltung unterstützt. „Durch entsprechende qualitätsverbessernde Maßnahmen werden die Wirtschaftlichkeit und die Wettbewerbsfähigkeit der niederösterreichischen Rinderhalter verbessert“, betont dazu Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank.

Diese Maßnahmen umfassen u. a. die Untersuchungen von Hausbrunnen für Milchviehbetriebe, BVD-Bekämpfung, Parasitenbekämpfung, Verbesserung des Stallklimas, Fortbildungen für Mitglieder des Tiergesundheitsdienstes, Laborkostenbeteiligung sowie die periodische Untersuchung der Rinder.

Derzeit nutzen rund 8.000 Landwirte in enger Zusammenarbeit mit derzeit 245 Betreuungstierärzten die Angebote des Tiergesundheitsdienstes, um eine effektivere Gestaltung des betriebsinternen Gesundheitsmanagements zu erzielen. Die Aufmerksamkeit, die der Krankheitsvorbeugung im NÖ Tiergesundheitsdienst beigemessen wird, bewirkt eine erhebliche Reduktion des Arzneimitteleinsatzes mit gleichzeitig steigender Vitalität der Nutztiere. „Der Gesundheitsstatus und der Medikamenteneinsatz müssen sowohl durch den Tierhalter als auch durch den Betreuungstierarzt genau dokumentiert werden. Das kommt letztlich natürlich auch den Konsumenten zugute“, so Plank.


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