01.12.2005 | 09:45

Die Revolutionen in den ehemaligen Sowjetrepubliken

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung im NÖ Landhaus

Zum Thema „Die demokratischen Revolutionen in den ehemaligen Sowjetrepubliken“ findet morgen, Freitag, 2. Dezember, um 10 Uhr eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung im St. Leopoldsaal des NÖ Landhauses in St. Pölten statt. Dabei beschäftigen sich Dr. William Engdahl, freier Journalist und Publizist aus Texas, sowie Univ.Prof. Dr. Hans-Georg Heinrich, Politologe der Universität Wien, mit den „orangen“ Revolutionen in der Ukraine, dem Kaukasus und in Mittelasien.

Insbesondere gehen die Referenten der Frage nach, ob die Geschehnisse 2004 in Kiew und der Systemwandel in Georgien eine geopolitische Komponente haben. „Die spektakulären Ereignisse in den ehemaligen Sowjetrepubliken wurden zwar durch die großen Missstände und die Unzufriedenheit in der Gesellschaft verursacht, sind aber auch auf die politische Einflussnahme großer weltpolitischer Akteure zurückzuführen“, hält dazu Heinrich fest. Der erdölreiche Kaukasus stehe heute im Mittelpunkt des geopolitischen Ringens zwischen Russland, das seine Position im „nahen Ausland“ verteidigen will, und den USA, die an Einfluss in der Region gewinnen möchten.

Dr. Peter Bachmaier vom Österreichischen Ost- und Südosteuropa-Institut organisiert die Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der NÖ Landesakademie und dem Info Point Europa.

Nähere Informationen und Anmeldung: Österreichisches Ost- und Südosteuropa-Institut, Zweigstelle Niederösterreich, Telefon 02742/294-17459 oder 0664/534 50 82.


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