04.11.2005 | 13:52

Details zum Projekt „Carnuntum 2006-2011“

Bohuslav: Großer historischer Schritt bringt enorme Wertschöpfung

Im Frühjahr dieses Jahres hat die NÖ Landesregierung beschlossen, den „Archäologischen Park Carnuntum“ im Zeitraum von 2006 bis 2011 auszubauen und so zu einem weltweit einzigartigen, authentischen Kultur-, Erholungs- und Erlebnispark zu machen. In dieses Projekt mit dem Titel „Carnuntum 2006-2011“ sollen 26 Millionen Euro investiert werden. Landesrätin Dr. Petra Bohuslav, von der diese Initiative ausging, wird heute, 4. November, in Bruck an der Leitha über Details des besagten Projekts informieren.

Im Zentrum der geplanten Maßnahmen stehen die Rekonstruktionen antiker Gebäude in antiker Bautechnik; einer der diesbezüglichen Höhepunkte soll etwa der weltweit einmalige Wiederaufbau einer römischen Therme sein. Zudem soll der Archäologische Park künftig auch als Erholungsbereich gesehen und so zu einem ganzheitlichen touristischen Produkt gemacht werden. Gemeinsam mit den revitalisierten Marchfeldschlössern und dem Nationalpark Donauauen soll durch den Ausbau von Carnuntum auch ein Motor für die künftige touristische Entwicklung in der europäischen Zentralregion Wien-Bratislava-Prag entstehen.

Landesrätin Bohuslav bezeichnete den Ausbau des Archäologischen Parks im Vorfeld als „großen historischen Schritt“. Man erwarte sich von dieser Maßnahme einen Anstieg des BesucherInnenstroms von derzeit 80.000 auf 250.000 pro Jahr. Der Ausbau werde „enorme Wertschöpfung für die Region“ bringen; es würden rund 400 Arbeitsplätze geschaffen, so Bohuslav.

Das Land Niederösterreich engagiert sich bereits seit Jahrzehnten für die Erforschung, Erschließung und zeitgemäße Präsentation der römischen Fundstätten in Petronell-Carnuntum und Bad Deutsch-Altenburg. Seit 1988 wurde in mehreren Etappen der „Archäologische Park Carnuntum“ errichtet.

Nähere Informationen: Archäologischer Park Carnuntum Betriebsges.m.b.H., Telefon 02163/3377 bzw. Büro LR Bohuslav, Mag. Florian Aigner, Telefon 02742/9005-12199, e-mail florian.aigner@noel.gv.at.


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