31.10.2005 | 11:33

„Stadtgespräche“ zur NÖ Orts- und Stadtkernbelebung

Gabmann: „Gemeinsam an einem Strang ziehen“

Im Zusammenhang mit der aktuellen Orts- und Stadtkernbelebungsinitiative in Niederösterreich nahm Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann in den vergangenen Tagen in vier niederösterreichischen Gemeinden an so genannten „Stadtgesprächen“ zum Thema „Lebendige Innenstadt“ teil. Konkret fanden diese Gespräche in Mödling, Mistelbach, Bruck an der Leitha und Sollenau (Bezirk Wiener Neustadt-Land) statt.

„Wirtschaftlich lebendige Ortskerne sind enorm wichtig und prägen das Gesamtangebot einer Stadt maßgeblich – durch die NÖ Initiative zur Orts- und Stadtkernbelebung werden entsprechende Maßnahmen umgesetzt“, so Gabmann. Um diese realisieren zu können, sei das gemeinsame Agieren sämtlicher Beteiligter wichtig. Gabmann: „Es muss gemeinsam an einem Strang gezogen werden.“ Besonders heftig wurde bei den Gesprächsrunden über die Themen „Parken“ und „Einheitliche Öffnungszeiten“ diskutiert.

Die aktuelle NÖ-Initiative für Orts- und Stadtkernbelebung basiert auf einem 2001 in Bruck an der Leitha gestarteten Pilotprojekt, durch das der Handel in der Brucker Innenstadt mit den Geschäften in der „Peripherie“ verknüpft werden sollte. Zu den damals gesetzten Maßnahmen gehörten unter anderem die Modernisierung der Fußgängerzone, der Bau einer Tiefgarage, die Eröffnung eines Servicebüros der dortigen Werbegemeinschaft oder auch die Produktion eines Kundenmagazins. Im Laufe der Zeit zogen in 14 von insgesamt 16 leer stehenden Geschäftslokalen wieder Betriebe ein.

Die aus diesem Pilotprojekt resultierende Initiative wird von der Wirtschaftsagentur ecoplus, der NÖ Arbeitsgemeinschaft zur Förderung des Einkaufens in Stadtzentren (NAFES), der Wirtschaftskammer Niederösterreich und der NÖ Dorf- und Stadterneuerung durchgeführt und findet derzeit in insgesamt elf niederösterreichischen Gemeinden statt.

In den Gemeinden wurden die jeweiligen Ortskerne bereits aus der Sicht der Konsumenten analysiert. Derzeit ist man um die Umsetzung von Maßnahmen bemüht, die den zuvor von den KundInnen als wichtig eingestuften Kriterien „Anfahrt“, „Auswahl“, „Auftritt“ und „Ambiente“ entsprechen. Schwerpunkte sind dabei die Attraktivierung von Hauptplätzen bzw. Fußgängerzonen, die Durchführung verkehrstechnischer Verbesserungen, die Einführung einheitlicher Ladenöffnungszeiten, die Verstärkung von Werbeaktivitäten und das Bemühen um ein effizientes Leerflächenmanagement.

Nähere Informationen: ecoplus, Mag. Ursula Grabner bzw. Margarete Pachernig, Telefon 01/513 78 50-24, e-mail u.grabner@ecoplus.at bzw. m.pachernig@ecoplus.at, www.ecoplus.at.


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