14.10.2005 | 10:00

Diskussion zum Wienerwald in Klausen-Leopoldsdorf

Plank: Biosphärenpark bietet Chancen für die Landwirtschaft

„Die Weichen für das ehrgeizige Unternehmen Biosphärenpark Wienerwald sind gut gestellt und die Formalitäten fast abgeschlossen. 2006 beginnt die offensive Umsetzungsphase“, erklärte gestern. Donnerstag, 13. Oktober, Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank bei der Diskussionsveranstaltung „Biosphärenpark Wienerwald – Chancen für die Landwirtschaft“ in Klausen-Leopoldsdorf.

Der Wienerwald sei eine „spannende Region“ mit vielen Widersprüchen, und der Erfolg werde dann eintreten, wenn alle in der Region lebenden und arbeitenden Menschen eingebunden werden. Die Landwirtschaft im Wienerwald stehe – mehr als anderswo – im Spannungsfeld zwischen Aufgabe und Intensivierung. Plank setzt bei der Umsetzung auf vier Schwerpunkte: Tourismus, Bewusstseinsbildung, Energieversorgung und Mobilität.

Über das konkrete Projekt „Wienerwald-Weiderind“ berichtete Barbara Steurer vom Österreichischen Kuratorium für Landtechnik und -entwicklung. Ziel dabei ist die Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft, Gewerbetreibenden, Konsumenten und Naturschutz zum gegenseitigen Nutzen. Die Weiderindhaltung ist ein bewährtes Konzept, wie man tiergerecht und naturschutzkonform hochwertiges Fleisch produzieren kann. Schon im nächsten Jahr soll mit der Produktion begonnen werden. Für die Landwirtschaft wird eine wirtschaftliche Stärkung der Betriebe durch gesicherten Absatz bei niedrigerem Arbeitsaufwand angestrebt. Dem Konsumenten kann die transparente Produktionsweise Sicherheit bieten.

Die Vermarktungsgemeinschaft Wienerwald wurde von Regionalmanager Andreas Hacker und Michael Staribacher vorgestellt. Unter der Dachmarke „Wienerwald“ werden hochwertige landwirtschaftliche Produkte vermarktet, zum Beispiel in Form des „Wienerwald-Geschenkkorbes“.

Nähere Informationen unter www.oekl.at und www.biosphaerenpark-wienerwald.org.


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