10.10.2005 | 15:04

Hotline für Angehörige Drogenabhängiger

Bohuslav: Sorgen ernst nehmen und aktive Hilfe anbieten

Seit Einführung der Hotline 0650/390 77 30 für Angehörige Drogenabhängiger vor rund vier Monaten hat es fast 100 Anrufe besorgter Mütter, Väter, Schulkollegen oder auch Verwandter und Freunde gegeben. Dies sei ein Beweis, dass man mit dieser neuen Hilfe-Hotline richtig liege, zieht Landesrätin Dr. Petra Bohuslav eine erste positive Bilanz.

„In den meisten Fällen wollen sie helfen, wissen aber nicht wie, und wollen, zumindest in ländlichen Regionen und Dörfern, anonym bleiben“, so Barbara Fellöcker vom Betreuungsteam der Hotline. Angerufen wird aus allen Regionen Niederösterreichs, von Zwettl bis Neunkirchen, auch aus Wien und Oberösterreich gibt es Anrufe. Zumeist geht es um illegale Drogen, um die Sorge, was beim Konsum passieren kann, bis hin zur Frage „Was tun nach dem Entzug“. Manche Anrufer lassen sich auch eine Zeit begleiten, rufen öfter an und holen sich weiteren Rat.

„Die erste Bilanz hat jedenfalls gezeigt, dass es viele Sorgen bei den Menschen gibt, die wir ernst nehmen wollen und wo wir aktive Hilfe anbieten können. Die Menschen sind auch enorm dankbar dafür, wenn jemand zuhört und einen nächsten Schritt aus dem Dilemma weist“, so Bohuslav. Weil sich auch gezeigt hat, dass am Wochenende weniger, an Montagen hingegen vermehrt Anrufe zu verzeichnen sind, sei darauf verwiesen, dass die Hotline auch am Wochenende – Samstag, Sonntag und Feiertag – durchgehend erreichbar ist.


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