06.10.2005 | 14:18

Die „Lange Nacht der Museen“ in Niederösterreich

Vom Publikumsliebling bis zur Schaumstoffüberflutung

Am Samstag, 8. Oktober, geht die vom ORF initiierte „Lange Nacht der Museen“ bereits in ihre sechste Runde. Österreichweit bieten rund 500 Museen und Sammlungen in der Zeit von 18 bis 1 Uhr früh attraktive Sonderprogramme, die in den vergangenen Jahren mehr als eine Million BesucherInnen verzeichnen konnten. In Niederösterreich beteiligen sich heuer rund 90 Einrichtungen mit einer Fülle an Veranstaltungen an der „Langen Nacht der Museen“.

So ist im St. Pöltner Kulturbezirk u. a. Publikumsliebling Sepp Forcher zu Gast, der seinen ganz individuellen Weg durch das NÖ Landesmuseum erläutern wird, während St. Pöltens schönste Aussichtsterrasse zu Klangturm-Touren, Cocktails und lateinamerikanischer Musik lädt.

Zudem bietet in der Landeshauptstadt etwa das Stadtmuseum neben Spezialführungen auch ein Konzert von Karl Hodina, im neuen Schubert-Schauraum begibt sich ein Harlekin auf die St. Pöltner Spuren Schuberts, während im Museum im Hof „Rote Lieder von Arbeit, Revolution und Widerstand" vorgetragen werden.

Krems, mit St. Pölten auch heuer durch einen Shuttle-Bus verbunden, steht bereits am Nachmittag ganz im Zeichen eines „Orientalischen Kinderfestes“. Während „Geschichten aus 1.001 Nacht“ zum Leben erweckt werden, können besonders Mutige per Kamel über die Kunstmeile reiten. Kunsthalle, Karikaturmuseum, Factory und Artothek bieten Sonderführungen, die Anfertigung von Druckgrafiken etc.

Neben den kulturellen Ballungszentren St. Pölten und Krems beteiligen sich auch Regionen wie etwa die NÖ Eisenstraße an den vielfältigen Aktivitäten: Hier können sämtliche 14 Häuser des Museumsverbundes mit einer Eintrittskarte besucht werden. Dabei wird neben kostenlosen Führungen ein kulinarisch-musikalisches Rahmenprogramm geboten, dem jedes Museum noch Extra-Aktivitäten für Kinder und besondere Gustostückerln hinzufügt. Die Palette reicht dabei von einer Fackelwanderung in Hollenstein über Nagelschmieden in Ybbsitz bis zur Live-Musik im Kraftwerk Schwellöd in Waidhofen an der Ybbs.

Ein Kombiticket gibt es auch in Baden, wo sich neben dem Kunsthaus Frauenbad auch das Rollettmuseum mit einer Buchpräsentation, das Beethovenhaus mit einem Klavierkonzert und das Puppen- und Spielzeugmuseum mit dem Jazzprogramm „Wir lassen die Puppen tanzen“ an der „Langen Nacht der Museen“ beteiligen.

In Wiener Neustadt verbindet ein Shuttle-Bus Stadtmuseum, Industrieviertelmuseum, Flugmuseum „Aviaticum“, das Mineralogische Museum in der Karmeliterkirche, St. Peter an der Sperr und den Traditionsraum des priv.unif. Bürgerkorps; auch hier gibt es ein Kombiticket.

In Perchtoldsdorf bieten das Archäologische Museum im Wehrturm, das Türkenmuseum im Rathaus und das Hugo Wolf-Museum Sonderführungen, Vorträge und eine Verkostung türkischer Moccas und Perchtoldsdorfer Weine.

In Retz lädt das Museum im Bürgerspital zur Präsentation des restaurierten „Liszt-Klaviers“ mit einem Klavierkonzert der russischen Pianistin Ella Sevskaya.

Auf Schloss Thürnthal in Fels am Wagram schließlich ist neben Rap, Breakdance und „Suenos de guitarra" auch eine Schaumstoffüberflutung im Innenhof, „Float", angekündigt.

Eine Übersicht über die „Lange Nacht der Museen" gibt es unter http://langenacht.orf.at.


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