29.09.2005 | 13:30

Neue Aktivitäten zur Stärkung der NÖ Wirtschaft

Gabmann: Exportankurbelung und Gründerunterstützung

Mit einem in der Ostregion hervorragenden Wirtschaftswachstum, einer gegenüber Wien mehr als halbierten Arbeitslosenzahl, einer Steigerung der Exportrate, rund 6.000 Betriebsneugründungen jährlich und den Wachstumsimpulsen der Technologieoffensive verfüge Niederösterreich über eine sehr gute Ausgangslage. Jetzt gehe es darum, Strategien weiter zu entwickeln und nach zu justieren, sagte Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann heute in St. Pölten vor der Landtagssitzung, bei der u. a. auch die Zusammenlegung von Wirtschafts- und Tourismusförderungsfonds mit Stichtag 1. Jänner 2006 auf der Tagesordnung steht.

Als Wachstumsmotoren für die Entwicklung der NÖ Wirtschaft setzt der Landeshauptmannstellvertreter dabei vor allem auf eine Ankurbelung der Exporte und eine Forcierung der Gründerunterstützung. So wird es in Ergänzung der bestehenden Förderprogramme für Exportaktivitäten zukünftig ebenso finanzielle Unterstützung von Messebeteiligungen im Ausland, fremdsprachigen Firmen-Homepages im Internet und mehrsprachigen Firmenpublikationen geben. Auch die Errichtung weiterer NÖ Auslandsbüros wird überlegt.

Mit 1. Jänner 2006 tritt zudem eine offensive Gründerunterstützung in Kraft, die vor allem der Reduzierung der Dropout-Quote neuer Selbstständiger dienen soll. Dazu werden die regionalen Gründerzentren (RIZ) neu ausgerichtet und mit der Funktion einer Clearingstelle betraut. Von der ersten Stunde der Betriebsgründung an soll dem Jungunternehmer gemäß dem One-Stop-Shop-Prinzip ein Betreuer für alle Fragen in den Bereichen Unternehmensneugründungen, Betriebsnachfolge und Betriebsübernahme zur Seite gestellt werden. Auch hier steht eine Ausweitung der Zahl der derzeit bestehenden RIZ zur Diskussion, so Gabmann.

Als wirtschaftspolitische Weichenstellung für die Zukunft kündigte Gabmann außerdem bis Ende 2006 die Erstellung eines sich bis 2010 erstreckenden Wirtschaftsprogramms mit langfristigen Perspektiven an. Anfang 2008 soll im NÖ Landhausviertel in St. Pölten das „Haus der Wirtschaft“ für alle Abteilungen und Landesgesellschaften der Wirtschafts-, Tourismus- und Technologiepolitik betriebsbereit sein.


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