16.09.2005 | 14:39

Start der europäischen Mobilitätswoche

Plank: Über 80 NÖ Gemeinden setzen auf klimafreundliche Mobilität

Die europäische Mobilitätswoche vom 16. bis 22. September und der europaweite Autofreie Tag am 22. September bieten wieder die Möglichkeit, Mobilität neu zu erfahren. Über 1.000 Städte und Gemeinden aus mehr als 30 Staaten nehmen daran teil. “In Niederösterreich machen heuer über 80 Städte und Gemeinden mit, das sind so viele wie noch nie“, betont dazu Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank zum Start der Aktion.

„In Niederösterreich sind“, so Plank, „22 Prozent der mit dem Auto gefahrenen Strecken kürzer als 2,5 Kilometer“. Ein großer Teil des Verkehrsproblems könne dadurch in den Griff bekommen werden, wenn mehr Menschen in Niederösterreich diese Strecken sicher und komfortabel zu Fuß oder mit dem Rad zurücklegen.

Im Vordergrund stehen die Information über klimafreundliche Verkehrslösungen und der Aufruf, auch das eigene Mobilitätsverhalten zu hinterfragen. Niederösterreichs Städte und Gemeinde bieten eine Vielzahl von Veranstaltungen. Viele Straßen und Plätze laden zum Gehen und Radfahren ein. Es können auch außergewöhnliche Fortbewegungsmöglichkeiten probiert werden. Vielerorts gibt es Service- und Testangebote für alternative Verkehrsmittel, wie Probefahrten mit Elektroautos. Viel Musik, tolle Wettbewerbe, Fahrradreparatur- bzw. -codierungsservice, Informationsstände über Klimaschutz und ökologisches Konsumverhalten runden vielfach das Angebot ab.

Städte und Gemeinden setzen durch die Planung und Umsetzung von dauerhaften Maßnahmen Rahmenbedingungen für eine klimafreundliche Mobilität. So werden im Rahmen des Autofreien Tages am 22. September neue Radwege eröffnet, Mittelinseln zur Erleichterung für Straßenüberquerungen „eingeweiht“, neue Buskonzepte vorgestellt, Fahrpläne der örtlichen Verkehrsmittel an die Bevölkerung verteilt.

In Österreich pendeln täglich 3,4 Millionen Menschen, davon benützen mehr als die Hälfte aller Berufstätigen das Auto. Der Pendlerverkehr ist hauptverantwortlich für die Entstehung von Staus und Spitzenwerten der Lärm- und Abgasbelastung. Vielerorts laden kostengünstige Angebote dazu ein, öffentliche Verkehrsmittel auszuprobieren. Beispielsweise bieten die ÖBB vom 15. bis 30. September allen Bahnreisenden in Österreich die Möglichkeit, um bis zu 50 Prozent günstiger zu reisen.

Weitere Informationen: Klimabündnis NÖ, Dipl.Ing. Robert Stögner, Telefon 02742/269 67-15, email robert.stoegner@klimabuendnis.at.


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