12.09.2005 | 09:22

Neues Wohnheim der Emmausgemeinschaft in St. Pölten

Laufender Betrieb wird vom Land unterstützt

Die Landesrätinnen Dr. Petra Bohuslav und Christa Kranzl eröffneten kürzlich in St. Pölten die „emmaus frauen-wg“, ein Wohnheim, verbunden mit einer Notschlafstelle. Diese Einrichtung der Emmausgemeinschaft St. Pölten für obdachlose Frauen aus Niederösterreich, die ohne Wohnung sind, wird seit Jänner 2004 angeboten. Weil der Platzmangel aber immer ärger wurde, erfolgte im Dezember 2004 der Umzug von einer Wohneinheit mit sechs Betten in ein eigenes Haus mit 15 Wohnplätzen und drei Betten als Notschlaf-Möglichkeit. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Frauen im jetzt eröffneten Haus beträgt drei bis vier Monate.

Die Kosten für den laufenden Betrieb in der „emmaus frauen-wg“ werden zu 90 Prozent vom Land Niederösterreich getragen, u. a. über die Erstattung von Tagsätzen. Das Arbeitsmarktservice und das Bundessozialamt stellen sich mit Subventionen ein, und auch die Katholische Frauenbewegung unterstützt dieses Projekt. Der Ankauf des Hauses und erforderliche Investitionsmaßnahmen schlugen sich mit rund 320.000 Euro zu Buche, der Löwenanteil davon wurde durch Spenden und Subventionen aufgebracht. Für 2007/2008 ist ein teilweiser Ausbau des Dachgeschosses geplant, der rund 160.000 Euro kostet.

Weitere Informationen: Emmausgemeinschaft St. Pölten, Mag. Bernhard Herzberger, Herzogenburger Straße 48-50, 3100 St. Pölten, Telefon 02742/319 90-249, 0676/880 44-630, e-mail bernhard.herzberger@emmaus.at.


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