07.09.2005 | 09:34

Geringe Ozonbelastung im August

Überwachung bleibt weiterhin aufrecht

Der zu kühle und vor allem zu feuchte August hatte auch etwas Gutes an sich: An keiner Messstelle des NÖ Luftgüteüberwachungsnetzes gab es in diesem Monat bei der Ozonbelastung Überschreitungen der Informationsschwelle oder gar der Alarmschwelle.

Normalerweise ist der August der „ozonträchtigste“ Monat. Selbst im vergangenen Jahr, das durch eine geringe Ozonbelastung gekennzeichnet war, wurden an zwölf Messstellen Überschreitungen des Grenzwerts der Informationsschwelle von 180 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft beobachtet.

Im Juli 2005 wurde an neun Messstellen die Informationsschwelle überschritten, wobei der Schwerpunkt der Belastungen wie üblich im nordwestlichen Umland von Wien zu finden war. Auffällig in diesem Monat war, dass in Schwechat kurzfristig auch der Grenzwert der Alarmschwelle von 240 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft überschritten wurde.

Von April bis Juni 2005 stiegen die Konzentrationen an 20 Messstellen in Niederösterreich über die Informationsschwelle, im Vergleich zu den Vorjahren eher moderate Verhältnisse.

Der schöne Spätsommer im September hat bisher zu keiner Überschreitung der Ozonschwellwerte geführt. Ab Ende September sind solche Episoden nach den bisherigen Erfahrungen praktisch auszuschließen. Grundsätzlich wird aber die Ozonüberwachung auch im Winterhalbjahr zur Gänze aufrecht erhalten.

Aktuelle Informationen über die Ozonbelastungen sind auf den neu gestalteten Internetseiten der Luftgüteüberwachung www.noe.gv.at/SERVICE/BD/BD4/LUFT/lfgb.htm abrufbar bzw. unter der Telefonnummer 02742/9005-11000 zu erhalten.

Weitere Informationen: Dr. Werner Hann, 02252/9025-11440.


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