06.09.2005 | 14:13

LHStv. a. D. Ernst Höger ein Sechziger

Pröll: Politisches Klima in Niederösterreich verbessert

Landeshauptmannstellvertreter a. D. Ernst Höger feierte dieser Tage seinen 60. Geburtstag. Im Rahmen eines gemeinsamen Mittagessens mit zahlreichen Freunden und Wegbegleitern dankte heute Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll dem Jubilar für sein Engagement. Pröll bezeichnete Höger als „verantwortungsvollen Politiker und Freund, der immer kompetent und zielorientiert agierte“. Die Zusammenarbeit mit ihm sei sowohl fachlich als auch menschlich immer besonders gut gewesen. Alle seine Funktionen habe Höger immer verantwortungsvoll ausgeübt und stets sein Wissen und Können für Niederösterreich eingesetzt. Geleitet von politischem Gespür und mit Elan habe er mitgeholfen, Meilensteine im Sozial-, Wohn- und Gemeindebereich zu setzen. Ganz besonders am Herzen gelegen sei Höger „das positive politische Klima im Land“.

Das „Geburtstagskind“ zeigte sich bewegt über das „Bündel an Herzlichkeit“ und betonte, „gerne für Niederösterreich gearbeitet zu haben“. In diesem Zusammenhang danke er seinen Mitstreitern für die gute „parteiübergreifende Kooperation“. Höger, der in seinen Dankesworten Dialogfähigkeit und Konsensbereitschaft als Credo der Politik einforderte, freute sich besonders, dass auch sein früherer politischer Kontrahent und Partner, Landeshauptmann a. D. Siegfried Ludwig, erschienen war.

Ernst Höger wurde am 30. August 1945 im Berndorfer Ortsteil St. Veit geboren, 1959 begann er eine Werkzeugmacherlehre in den Vereinigten Metallwerken Berndorf. 1979 wurde er als Mitglied des NÖ Landtages angelobt, 1980 zum Landesrat bestellt und 1986 zum Landeshauptmannstellvertreter gewählt. Diese Funktion übte Höger bis 1999 aus; im selben Jahr legte er auch nach mehr als 13 Jahren seine Funktion als Landesvorsitzender der NÖ Sozialdemokratie zurück. Der Jubilar ist Vater einer erwachsenen Tochter.

Seinen zweiten Geburtstag feierte Höger im Dezember des Vorjahres, nachdem ihm im Wiener AKH erfolgreich ein Herz transplantiert wurde. Zurückgegangen war die lebensgefährliche gesundheitliche Beeinträchtigung auf eine Ende der neunziger Jahre durch einen Zeckenbiss hervorgerufene Borreliose.


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