29.08.2005 | 14:22

Niederösterreich bei Technologie-Gesprächen in Alpbach

Gabmann: Forschung und Entwicklung auch für kleine Unternehmen

Niederösterreich ist heuer bereits zum dritten Mal bei den Technologie-Gesprächen in Alpbach vertreten, die derzeit im Tiroler Bergdorf abgehalten werden. Dabei beschäftigte sich der niederösterreichische Arbeitskreis mit dem Thema „Die Wissenschaft in Produkten des täglichen Gebrauchs“. In der Expertenrunde spannte sich der Themenbogen von „Hochtechnologie und Gentechnik“ über „Entwicklung von biotechnologischen Verfahren zur Erzeugung pflanzlicher und tierischer Produkte“ bis zu den Bereichen „Zusammensetzung von Lebensmitteln“ und „Moralische Seite der Gentechnik“. Die Referenten des Arbeitskreises waren Prof. Leopold März von der Universität für Bodenkultur, Dr. Thomas Müller Kirschbaum vom Henkel Konzern, Prof. Dr. Peter Ruckenbauer vom Interuniversitären Department für Agrarbiotechnologie Tulln und Dr. Georg Haberhauer vom Austria Research Center in Seibersdorf.

„Mit dem Technopol-Programm setzt das Land Niederösterreich neue Maßstäbe, die auch internationalen Standards entsprechen und breite Anerkennung finden. Dabei geht es darum, durch ein enges Zusammenwirken von Wissenschaft, Forschung, Wirtschaft und Ausbildungseinrichtungen auch kleinen Unternehmen den Zugang zu modernen Technologien zu öffnen“, betonte Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann. Innovationsorientierte Technologiepolitik sei eine Antwort auf den verstärkten Standortwettbewerb.

Die bedeutendsten niederösterreichischen Technologieparks gibt es in Krems, Tulln und Wiener Neustadt. In Krems ist mit dem Bio Science Park ein Zentrum für Biomedizin entstanden. Auf dem 84.000 Quadratmeter großen Areal wurde in enger Kooperation mit der Stadt Krems, der Wirtschaftsagentur ecoplus, der Donau-Universität, der Fachhochschule Krems und dem Regionalen Innovations-Zentrum (RIZ) ein Betriebsstandort für Unternehmen aus dem Bereich der Biomedizin gegründet. In Tulln ist mit dem Interuniversitären Forschungsinstitut ein Zentrum für die Agrarbiotechnologie entstanden, um das ecoplus einen Wirtschaftspark errichtet. In Wiener Neustadt wiederum hat sich das Technologie- und Forschungszentrum (TFZ) mit den zukunftsträchtigen Forschungsschwerpunkten Mikrosystemtechnik, elektrochemische Technologie, Tribologie und Medizintechnik etabliert.

Nähere Informationen: ecoplus, Ursula Grabner, Telefon 01/513 78 50-24.


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