25.08.2005 | 14:03

Slowakisch und Tschechisch in NÖ Kindergärten

Mikl-Leitner: Grundstein für spätere berufliche Zusammenarbeit

Die Sprachenoffensive des Landes Niederösterreich für Slowakisch, Tschechisch und Ungarisch wurde auch auf Kindergärten ausgeweitet. In diesem Zusammenhang hat die NÖ Landesregierung kürzlich beschlossen, das Projekt „Interkulturelle Bildung für Kinder“ im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative INTERREG IIIA mit 64.000 Euro aus dem EFRE-Fonds zu unterstützen. Insgesamt ist das Vorhaben mit 128.000 Euro veranschlagt.

„Durch die EU-Erweiterung sind Ostösterreich, die Slowakei, Tschechien und Ungarn ein gemeinsamer Wirtschaftsraum geworden“, meint dazu Landesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner. Damit werde auch ein wichtiger Grundstein für spätere berufliche Zusammenarbeit gelegt. Eine qualifizierte Ausbildung, kombiniert mit Mobilität und Sprachkenntnissen, erhöhe die Wettbewerbsfähigkeit.

In den Kindergärten wird die Sprache von Nativ-Speakern spielerisch vermittelt. Pädagoginnen aus der Slowakei und Tschechien sind für dieses Projekt beim Verein „Jugend und Arbeit“ angestellt und werden in 60 Kindergärten der Grenzregion eingesetzt. Neurologische Studien belegen, dass in den ersten sechs Lebensjahren die Lautbildungsfähigkeit der Kinder am besten ist.


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