11.08.2005 | 10:26

Asparn: Unterwasser-Archäologen erklären ihre Arbeitsweise

Unter dem Motto „Abtauchen in die Vergangenheit!“

Unter dem Motto „Abtauchen in die Vergangenheit!“ präsentiert das Landesmuseum für Urgeschichte in Asparn an der Zaya gemeinsam mit der Österreichischen Gesellschaft für Unterwasser-Archäologie „Triton“ am Sonntag, 14. August, von 10 bis 18 Uhr im Freigelände den „1. Tag der Unterwasser-Archäologie“.

Dabei üben die Archäologen den Nachbau einer Unterwasser-Fundstelle. Durch Bullaugen kann man bei der „Forschungsarbeit“ zusehen und mit ein wenig Glück auch einen Schnuppertauchgang gewinnen. Sie geben Einblicke in die Pfahlbau-Forschung, die bei den Siedlungen an den Seen in der Schweiz, in Süddeutschland und im Salzkammergut einen zentralen Stellenwert hatte und noch hat.

Das Landesmuseum für Urgeschichte zeigt in seiner heurigen Sonderausstellung, die noch bis 27. November läuft, die faszinierende Welt der Pfahlbauer: 150 Objekte veranschaulichen die materielle Vielfalt der Pfahlbau-Vergangenheit. Der Zeitraum der Funde erstreckt sich von den ersten Siedlungen am Seeufer der Jungsteinzeit (rund 4300 v. Chr.) bis zu den letzten Dörfern der Spätbronzezeit (etwa 850 v. Chr.).

Weitere Informationen: Museum für Urgeschichte, 2151 Asparn an der Zaya, Franz Hampl-Platz 1, Telefon 02577/8039, e-mail asparn.urgeschichte@noel.gv.at, www.urgeschichte.com.


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