04.08.2005 | 10:20

Bereits über 130.000 Besucher bei NÖ Landesausstellung

Wertschöpfungsschätzung für Schmidatal bei 160 Prozent

Bereits drei Monate nach Eröffnung der NÖ Landesausstellung 2005 „Zeitreise Heldenberg“ kann von einer Rekord-Ausstellung gesprochen werden, wobei sich der Superlativ nicht nur auf das Investitionsvolumen von 27 Millionen Euro inklusive aller Regionalprojekte und die bereits über 130.000 Besucher, sondern auch auf den Nutzen für die umliegenden Gemeinden bezieht: So verweist der Landschaftspark Schmidatal auf eine Wertschöpfungsschätzung zur Landesausstellung für die Region von 160 Prozent.

Auch die Gemeinden des Schmidatals und seine rund 11.000 Einwohner profitieren von den Besuchern. Andreas Richter, Geschäftsführer des Landschaftsparks, resümiert: „Fünf neue Nächtigungsbetriebe konnten im Schmidatal eingerichtet werden. Der Heldenberg erlangt einen ungeheuren Bekanntheitsgrad als Ausflugsregion, der Radverleih läuft an, die Kellergassenführungen sind sehr gut ausgelastet, und es gibt bereits jetzt Anfragen von Bustouristikern für 2006. Im Herbst dieses Jahres präsentieren wir dann das genaue Nachhaltigkeitskonzept.“

Im Einzelnen kann sich etwa Sitzendorf über einen Wochendurchschnitt von 40 Personen für Hauptplatzführungen und insgesamt bereits mehr als 300 Besucher bei Kellergassentouren freuen. In Großweikersdorf hatte die Ausstellung „Schatzhaus Schmidatal“ bereits 2.000 Besucher, das Ignaz Joseph Pleyel-Museum in Ruppersthal konnte seine Besucherzahl verdoppeln (in den letzten 12 Wochen waren es 560 Gäste). In Ziersdorf liegt das Konzerthaus Weinviertel mittlerweile bereits bei einer Auslastung von 60 Prozent; der Brandlhof in Radlbrunn konnte in Zusammenarbeit mit der NÖ Volkskultur bereits 3.500 Besuchern gezeigt werden. In Heldenberg selbst rechnet man damit, dass von den derzeit 80 geschaffenen Arbeitsplätzen nach der Landesausstellung 25 bis 30 erhalten bleiben.

Nähere Informationen beim Landschaftspark Schmidatal/Mediendrehscheibe Schmidatal unter 02732/745 22, Marietheres van Veen, e-mail mtvv@aon.at.


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