13.07.2005 | 11:57

Original Wachauer Marille ist Marke

Ernte beginnt ab 20. Juli

Die Original Wachauer Marille ist ein Markenname mit Gütesiegel: Als Wachauer Marille dürfen nur alteingesessene Sorten bezeichnet werden, die in der Wachau gedeihen. Das Gütesiegel zeigt eine Marille im Spitzkorb. Josef Pleil, Vizepräsident der Landwirtschaftskammer Niederösterreich, und Franz Reisinger, Obmann des Vereins Wachauer Marille, „warnten“ heute in Wien vor dem Kauf ausländischer Marillen an Straßenständen, die oft mit den echten Wachauer Marillen verwechselt werden.

„Mit der Marillenernte in der Wachau wird am 20. Juli begonnen“, betonte Reisinger. Der Geschmack der reifen Wachauer Marille sei unverwechselbar.

„Die Wachauer Marillen gedeihen auf rund 350 Hektar, die Obstbauern pflegen mehr als 80.000 Marillenbäume. Dazu ist die Wachauer Marille seit 1995 mit einer geschützten Ursprungsbezeichnung versehen“, erläuterte Pleil. Auch das Weinviertel etabliere sich zunehmend als Marillenanbaugebiet. Pleil: „Diese Alternative ist für viele Betriebe wirtschaftlich interessant, da in den nächsten Jahren gröbere Umstellungen in der Landwirtschaft zu erwarten sind.“ Die Konsumenten sollten bewusst die Produkte dort kaufen, wo sie wachsen.

Die Experten erwarten heuer eine Marillen-Ernte von ca. 2,8 Millionen Kilogramm. Zwei Drittel der Früchte holen sich die Konsumenten direkt im Marillengarten ab, 30 Prozent werden von den Obstbauern verarbeitet.

Um die Marille dreht sich auch am kommenden Wochenende alles in der Wachau. „Alles Marille“ heißt es von Freitag, 15. Juli, bis Samstag, 16. Juli, in Krems.


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