24.06.2005 | 11:06

Neupositionierung von NÖGUS und Landes-Klinikenholding

Sobotka: Effizienz und höchste medizinische Qualität

Drei Tage nach der Beschlussfassung des Holding-Gesetzes im NÖ Landtag präsentierte Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka heute in St. Pölten die neue Struktur von NÖ Gesundheits- und Sozialfonds (NÖGUS) und Landes-Klinikenholding. Nachdem zuletzt acht Häuser mit 6.270 MitarbeiterInnen übernommen worden seien, was auch um 60 Millionen Euro mehr Budgetlast bedeute, gehe es darum, ein gewaltiges Budgetvolumen von über 1,2 Milliarden Euro für die Gesundheitsversorgung in den Häusern möglichst effizient zu verwalten, betonte dabei Sobotka.

Die neue Konfiguration in Form der Trennung zwischen operativer Betriebsführung und Fonds solle dazu beitragen, Synergien zu nutzen, die Abgrenzung des muralen Bereichs zu überwinden, dem medizinischen Fortschritt gerecht zu werden und der demografischen Entwicklung der Bevölkerung Rechnung zu tragen. „Im Sinne des Steuerzahlers“ müsse die Effizienz gehoben und höchste medizinische Qualität gewährleistet werden, so Sobotka.

Der Fonds mit insgesamt drei Abteilungen – Medizin und Wissenschaft, Finanzen, Strategie und Planung - diene als Dachorganisation der strategischen Führung, Planung und Steuerung. Er führe Verhandlungen mit Ministerium, Sozialversicherungen und Ärztekammer zur Umsetzung von Gesundheitsplan bzw. –reform und betreibe Qualitätssicherung – im Sinne des Krankenhauses als Gesundheitsdienstleister – auch vor und nach der muralen Behandlung, führte Sobotka aus.

Die Holding wiederum – so Sobotka weiter - sei der wesentlichste Gesundheitsdienstleister in Niederösterreich, der für professionelles Management in allen Servicebereichen stehe und ethische, soziale und finanzielle Verantwortung trage. Derzeit gebe es 18 Standorte, mit sechs liefen noch Verhandlungen. An den 24 Standorten stünden dann 6.000 Betten bzw. 2.000 ÄrztInnen und 13.500 MitarbeiterInnen an 1,8 Millionen Behandlungstagen für mehr als 300.000 Patienten zur Verfügung.

Aufgebaut sei die Holding mit drei GeschäftsführerInnen auf vier funktionalen (IT, Einkauf, Bau und Facility-Management) und zwei Leitungs-Ebenen; die Regionalmanagements hätten die operative Führung in den fünf Gesundheitsregionen. Die dezentrale Struktur der Häuser solle – in Verbindung mit dem europaweit besten Notärztesystem – dazu beitragen, dass in Niederösterreich überall gleiche Chancen bei der Erreichbarkeit eingeräumt seien, so Sobotka abschließend.


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