21.06.2005 | 10:07

Für Projekte mit grenzüberschreitenden Umweltauswirkungen

Start-Up-Konferenz am 23. Juni in Orth an der Donau

Bei Vorhaben mit grenzüberschreitenden Umweltauswirkungen wie etwa Straßen- oder Eisenbahnprojekten, Errichtung von Einkaufszentren, Betriebsansiedlungen, Energiegewinnungsanlagen, Abfallverwertungsanlagen oder Brücken stellt die transnationale Bürgerbeteiligung ein wichtiges Planungsinstrument dar, wobei durch die EU-weit in Geltung stehenden Espoo- und Aarhus-Konventionen neue Wege in der Umsetzung grenzüberschreitender Projekte vorgegeben sind.

Auf Grund der Aktualität des Themas wurde vom Land Niederösterreich und den Umweltministerien aus Österreich und der Slowakei das EU-Projekt „Neue Wege bei der Realisierung von Projekten mit grenzüberschreitenden Umweltauswirkungen“ initiiert, dessen Hauptziel es ist, eine für alle Akteure zugängliche Plattform der Diskussion und Entscheidungsfindung zu schaffen, um zukünftige Projekte mit grenzüberschreitenden Umweltauswirkungen besser und schneller im Konsens aller Beteiligten behandeln zu können.

Am Donnerstag, 23. Juni, findet dazu nun nach umfangreichen Vorarbeiten von 9.30 bis 16 Uhr die Start-Up-Konferenz im Schloss Orth an der Donau statt. Aus niederösterreichischer Sicht kommt dabei nicht nur der Leiter der Abteilung Umweltrecht beim Amt der NÖ Landesregierung, Dr. Gottfried Krasa, sondern auch Dr. Wolfgang Rehm von der Bürgerinitiative Marchfeld – Marchegg zu den Erfahrungen von Umwelt-NGO’s zu Wort.

Nähere Informationen bei der Austrian Environmental Expert Group (AEEG) unter 01/478 34 00, e-mail aeeg@aon.at und www.espoo-ce.org.


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