09.06.2005 | 11:24

Erfolgreiche Behandlung von Knorpeldefekten

Zusammenarbeit von Technopol und Krankenhaus Krems

Am Technopol Krems wird von der „Ars Arthro Biotechnologie GmbH“ seit 2004 in speziellen, hochtechnologisierten Laboratorien die Knorpelzell-Regenerationstechnologie „CaReS“ entwickelt bzw. Gelenksknorpelersatz produziert. Dadurch wird eine innovative und effiziente Behandlung von Knorpeldefekten ermöglicht. Im Landeskrankenhaus Krems wird das Regenerations- und Therapieverfahren „CaReS“ von Beginn an eingesetzt; kürzlich wurde dort bereits die 500. Behandlung eines Knorpeldefekts erfolgreich durchgeführt. „Niederösterreich setzt verstärkt auf Technologie, der Technopol-Standort Krems leistet dazu einen wichtigen Beitrag“, betont dazu Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann.

Bei „CaReS“ handelt es sich um ein Knorpelzell-Regenerationsverfahren, bei dem auf Basis einer 3D-Kollagen-Gel-Matrix innerhalb von 10 bis 14 Tagen ein individuelles, druck- und formstabiles Transplantat entsteht. Dieses kann „intraoperativ“ der individuellen Defektgröße angepasst werden. Insgesamt reduzieren sich durch dieses Verfahren die Operationszeit und das Operationstrauma, das Ergebnis ist eine schnelle, langfristige und optimierte Heilung größerer Knorpelläsionen an Knie, Fuß- und Sprunggelenk.

Mit der „Ars Arthro Biotechnologie GmbH“ ist in Krems die pharmazeutische Produktionsstätte der Unternehmensgruppe angesiedelt. Die „Ars Arthro“ verzeichnet derzeit europaweit einen starken Anstieg der Nachfrage nach „CaReS“ – im Mai dieses Jahres wurde die Technologie von mehr als 70 Transplantationszentren verwendet.

Der Technopol Krems ist neben Tulln und Wiener Neustadt einer der drei Technopolstandorte und auf medizinische Biotechnologie wie etwa Biochemie, Blutreinigung oder Messtechnik spezialisiert. Umgesetzt wird das Technopol-Programm seit mehr als einem Jahr von der Wirtschaftsagentur ecoplus. Durch die Zusammenarbeit von Einrichtungen aus Forschung, Wirtschaft und Ausbildung an einem Standort werden gegenseitig Synergieeffekte genutzt.

Weitere Informationen: ecoplus, Mag. Ursula Grabner, Margarete Pachernig, Telefon 01/513 78 50-24, e-mail u.grabner@ecoplus.at, m.pachernig@ecoplus.at, www.ecoplus.at.


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