09.06.2005 | 11:09

Waldviertel ist Gewinner der Heeres-Reform

Gabmann: Drei Kasernen bleiben erhalten

„Das Waldviertel ist der Gewinner der Heeresreform. Das Weiterbestehen der Kasernen in Weitra, Horn und Allentsteig ist aus militärischer, strategischer und wirtschaftspolitischer Sicht notwendig“, betonte Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann heute in St. Pölten. Immerhin seien in den drei Waldviertler Kasernen rund 1.500 Menschen beschäftigt. Das strukturschwächere Grenzland sei dem Land Niederösterreich ein besonderes Anliegen, und deshalb habe man sich um den Erhalt der Kasernen besonders bemüht. Die Heeres-Reform sei notwendig gewesen, um neue Zukunftsperspektiven zu öffnen.

NÖ Militärkommandant Prof. Mag. Johann Culik meinte, dass die Reform zu einer Erneuerung führen werde. Immerhin sei mit dieser Reform eine mehrjährige „Bestandsgarantie“ abgegeben worden. Beispielsweise werde es in Horn zwei Aufklärungskompanien für das In- und Ausland geben. Angedacht werde auch, ob es künftig in Horn eine „ABC-Abwehrkompanie“ geben wird. Auch alle Pioniere müssten nicht in Melk stationiert sein. Culik: „Gewinner der Reform ist aber auch die Bevölkerung.“

Insgesamt werden in Niederösterreich acht Kasernen bis 2010 geschlossen, 20 Standorte bleiben gesichert. Die Beschäftigten werden von 5.900 auf 6.200 steigen.


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