24.05.2005 | 11:35

Berufsorientierungs-Enquete im NÖ Landhaus

Freibauer, Kranzl: Informationen für Jugend sehr wichtig

Im NÖ Landhaus findet heute eine Enquete zur Berufsorientierung statt, an der zahlreiche PädagogInnen aus ganz Niederösterreich teilnehmen. Die Initiative dazu ging vom NÖ Landesschulrat und vom Pädagogischen Institut NÖ aus, Unterstützung erhielten die Organisatoren von der NÖ Landesakademie. Im Rahmen der Eröffnung sprachen sowohl der Amtsführende Präsident des NÖ Landesschulrates, Adolf Stricker, als auch Landtagspräsident Mag. Edmund Freibauer und Landesrätin Christa Kranzl.

„Jugendliche, die ihre berufliche Existenz begründen, haben es heute nicht leicht. Die Berufswelt ist flexibler, für Arbeitssuchende ist es schwieriger geworden. Die Berufsorientierung hat daher einen großen Stellenwert, das Land Niederösterreich ist an einer Berufsvorbereitung auch entsprechend interessiert“, meinte Freibauer. Ein neues Instrument sei in diesem Zusammenhang der „Top Talente Check“, der heuer bereits von mehr als 2.000 künftigen Schulabgängern in Anspruch genommen worden sei. Andere Instrumente seien etwa das „Top Stipendium“, das „Zusatzqualifikationsprogramm für Lehrlinge“ oder auch die „Sprachenoffensive“.

Kranzl hielt fest, dass das Bereitstellen und die Weitergabe von Informationen für bzw. an junge Menschen angesichts der hohen Jugendarbeitslosigkeit in Österreich von großer Bedeutung seien. Neben der Berufsorientierung an den Schulen gebe es auch andere Instrumente wie etwa Messen der Arbeiterkammer oder vom Wirtschaftsforschungsinstitut und Arbeitsmarktservice angebotene Tests, so Kranzl.

Landesschulrats-Präsident Stricker betonte, dass „die Berufswahl eine der wichtigsten Entscheidungen im Leben eines Menschen“ sei. Es handle sich dabei allerdings nicht um eine einmalige Entscheidung, sondern um einen Ablauf, der bereits im Volksschulalter beginne und seine „Verdichtung“ etwa im 13. Lebensjahr erfahre. Der „Top Talente Check“ sei ein neuer Impuls in diesem Bereich.

Im Laufe der Veranstaltung, die bis etwa 16 Uhr dauern wird, kommen noch Vertreter des Arbeitsmarktservices Niederösterreich, der Wirtschaftskammer NÖ und Arbeiterkammer NÖ oder auch des Instituts für Bildungswissenschaft der Universität Wien zu Wort. Am Nachmittag werden zu diversen Themengebieten Arbeitskreise abgehalten. Die Ergebnisse dieser Arbeitskreise werden abschließend dem Plenum vorgestellt.


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