09.05.2005 | 09:04

100. Landesfeuerwehrtag in Tulln

Pröll: Zentraler, wesentlicher Platz in Niederösterreich

In Anwesenheit von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Landeshauptmannstellvertreterin Heidemaria Onodi und Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank fand in Tulln kürzlich der 100. Landesfeuerwehrtag statt; verbunden mit der Florianifeier, der Übergabe von Geräten und der Siegerehrung der „Feuerwehrmatura“. Im Jahr 2004 wurden die rund 93.000 Mitglieder (73.400 Aktive, 4.600 Jugendfeuerwehrmitglieder und 14.600 Reservisten) der über 1.700 NÖ Feuerwehren zu knapp 54.000 Einsätzen gerufen, wobei insgesamt ca. 632.000 Einsatzstunden geleistet wurden.

97 Prozent der Bevölkerung zeigten höchstes Vertrauen in die Feuerwehren, zitierte Landeshauptmann Pröll dabei neueste Umfragen. Alles, was gut funktioniere, werde als selbstverständlich angesehen. Dahinter stecke aber harte und unermüdliche Arbeit, eine rund um die Uhr intensive Organisation, bestausgebildetes Personal und moderne Gerätschaft. Für Niederösterreich sei die Unterstützung des Freiwilligen Feuerwehrwesens selbstverständlich; der Umstand, dass den Feuerwehrmitgliedern als „Helden der Zeit“ bei der NÖ Landesaustellung am Heldenberg entsprechender Platz eingeräumt wurde, sei der beste Beweis, dass die Freiwilligen Feuerwehren in Niederösterreich einen zentralen, wesentlichen Platz einnehmen.

Dazu kämen die gesellschaftlichen Leistungen der Feuerwehren, die in Niederösterreich den Familiensinn hochhielten und „eine Kraftquelle für das ganze Land“ darstellten. Das Land Niederösterreich werde weiter treue Partnerschaft zu den Freiwilligen Feuerwehren pflegen, so Pröll, der im Hinblick auf allfällige Strukturbereinigungen warnte: „Hände weg vom optimal funktionierenden System der Freiwilligen Feuerwehren“. Zudem kündigte der Landeshauptmann einen Grundsatzbeschluss der Landesregierung in Bezug auf das bundesweite Alarmierungssystem an. Auch die neue Landesfeuerwehrschule solle als exzellentes Kompetenzzentrum „eine Trendsetter-Funktion“ gegenüber anderen Bundesländern übernehmen.

Übergeben wurden auch 3 Feuerwehreinsatzboote, 6 Teleskopbühnen, 10 Rüstlöschfahrzeuge, 1 Drehleiter und 1 multifunktionales Einsatzfahrzeug. Bei der „Feuerwehrmatura“, dem Bewerb um das Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold, haben sich die Feuerwehrmänner und -Frauen sowohl praktischen als auch theoretischen Prüfungen zu unterziehen.


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