06.05.2005 | 11:16

Kleinprojekte- und Kleinregionenfonds für das Industrieviertel

Nächste Einreichtermine: 10. bzw. 17. Mai

Für bestmögliche Standortentwicklung und -kooperationen erweist sich interkommunale Zusammenarbeit als entscheidende Strategie für die zukünftige Entwicklung von Gemeinden und Kleinregionen. Zur Unterstützung dieser Kooperationen gibt es die Möglichkeit einer Förderung aus dem Entwicklungsfonds für Kleinregionen, dem Kleinregionenfonds. Nächster Einreichtermin für das Industrieviertel ist der 10. Mai 2005.

Gefördert werden hier Projekte mit innovativem Pilotcharakter, die auch für andere Kleinregionen in Niederösterreich relevant sind. Um die Erfahrungen und Ergebnisse in anderen Kleinregionen nutzen zu können, sollen diese in Form eines Projekthandbuchs transparent zusammengefasst werden. Die Förderhöhe beträgt bis zu 50 Prozent (maximal 15.000 Euro), Sachkosten sowie externe Beratungskosten sind förderbar, nicht jedoch Investitionskosten (z. B. Laptop, Beamer etc.). Voraussetzung ist die Trägerschaft durch eine Kleinregion (mindestens drei Gemeinden).

Darüber hinaus sind im Industrieviertel auch weiterhin grenzüberschreitende Projekte aus dem INTERREG IIIA Kleinprojektefonds förderbar. Gefördert werden dabei kleinere Vorhaben und Projekte mit nachhaltigem Charakter, die im Industrieviertel gemeinsam mit Nachbarn aus Westungarn (Komitate Györ-Moson-Sopron, Vas, Zala) und/oder den westlichen Landkreisen der Slowakei (Landkreis Bratislava, Trnava) durchgeführt werden. Nächste Einreichfrist für das Industrieviertel ist der 17. Mai 2005.

Mögliche Förderwerber sind Mitgliedsgemeinden des Regionalen Entwicklungsverbands Industrieviertel, Schulen, regionale und lokale Vereine sowie Personengruppen aus den Mitgliedsgemeinden. Beispiele sind grenzüberschreitende Schulprojekte, gegenseitiger Erfahrungsaustausch oder sozio-kulturelle Vorhaben. Die Projektkosten dürfen maximal 10.000 Euro betragen, die Förderung deckt bis zu 50 Prozent der Kosten, maximal aber 4.000 Euro.

Nähere Informationen beim Regionalen Entwicklungsverband Industrieviertel, 2700 Wiener Neustadt, Prof. Dr. Stephan Koren Straße 10, www.industrieviertel.at – für den INTERREG IIIA Kleinprojektefonds bei Mag. Hajnalka Meidliková unter 02622/271 56-15 und e-mail h.meidlikova@industrieviertel.at; für den Kleinregionenfonds bei Dipl.Ing. Martin Hesik unter 02622/271 56-14 und e-mail m.hesik@industrieviertel.at.


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