29.04.2005 | 10:46

„Wunder“-Ausstellung im Stift Zwettl

Erstmals werden Kellergewölbe für Besucher geöffnet

Morgen, Samstag, 30. April, startet im Stift Zwettl die Ausstellung „Wer’s glaubt, wird selig?“ in die Saison 2005. Im Zentrum der Ausstellung, die bis 1. November täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet ist, steht das Thema „Wunder“.

Sie behandelt dieses Thema aus der Sicht der Theologie und der Alltagserfahrung. Es soll die Diskrepanz zwischen diesen beiden Ebenen aufgezeigt werden. Dies wird mit unterschiedlichen Mitteln bewerkstelligt: So sind beispielsweise Installationen zu sehen, die die Wunder Jesu Christi in Bilder umsetzen; Zeitungsausschnitte zum aktuellen Zeitgeschehen werden mit Stellen aus der Bibel verglichen. Zudem werden laufend Filme gespielt, die aufzeigen, was Menschen durch starken Glauben und die Kraft der Gedanken geschafft und erreicht haben. Weiters sollen theologische Kommentare die Botschaft der Wunder in die Gegenwart übersetzen, Interviews mit Zeitgenossen sollen deren besonderen Zugang zum einen oder anderen biblischen Wunder aufzeigen.

Diese Auseinandersetzung mit dem Wunderbegriff wird durch die drei weiteren Ausstellungsbereiche „Biblische Zeitgeschichte: Wie lebten die Menschen zur Zeit Jesu in Palästina?“, „Die Nachfolge Jesu: Die Heiligen im Laufe der Geschichte“ und „Die Orte des Heiligen: Pilgerschaft zu den zentralen Stätten des Christentums“ ergänzt.

„Wir laden die BesucherInnen ein, sich in einer säkularisierten Zeit mit dem Wunder auseinander zu setzen und die spirituelle Dimension des Daseins wieder zu entdecken“, beschreibt P. Maximilian Krausgruber den Hintergrund der Ausstellung, die in den bisher für die Öffentlichkeit nicht zugänglichen Kellergewölben des Zisterzienserstifts gezeigt wird. In dieser erstmaligen Öffnung liegt eine weitere Besonderheit der diesjährigen Ausstellung. Um die Besucher das Kloster in seiner Gesamtheit erleben zu lassen, wurde anlässlich der Ausstellung auch eine Steganlage quer durch das Stift gebaut. Diese „begehbare Zeitachse“ soll spüren lassen, „wie schnell die Zeit vergeht“.

Nähere Informationen: Stift Zwettl, 3190 Zwettl, P. Maximilian Krausgruber, Telefon 02822/550 20, e-mail maximilian@stift-zwettl.at, www.stift-zwettl.at.


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