22.04.2005 | 10:45

Plank besuchte Großübung in Weißenkirchen

„Einsatzkräfte-Koordinierung zur Übung für den Ernstfall“

Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank besuchte heute in Weißenkirchen in der Wachau eine Großübung, bei der die Bekämpfung eines Waldbrands nahe Dürnstein angenommen wird. Zusätzlich soll ein starker Nordwestwind die Brandausbreitung begünstigen und eine südöstlich gelegene Siedlung bedrohen. Auf Grund der schwierigen Erreichbarkeit des Einsatzortes wurden sofort nach der Erkundung durch die Feuerwehr Dürnstein der Feuerwehrflugdienst angefordert und weitere örtliche Einsatzkräfte zur Unterstützung alarmiert.

„Groß angelegte Übungen sind notwendig, um die Zusammenarbeit für den Ernstfall zu optimieren. Im Mittelpunkt der aktuellen Annahme stehen die Wirksamkeit der Bekämpfungsmaßnahmen aus der Luft und die Koordination der verschiedenen beteiligten Einsatzkräfte“, betonte Plank. Modern geführte Waldbrandbekämpfung garantiere neben raschem Löscherfolg und geringer Waldzerstörung auch einen schonenden Einsatz für Mensch und Material. Die Brandbekämpfung aus der Luft habe sich in der Vergangenheit immer bestens bewährt.

An der Übung nehmen Hubschrauber und Flächenflugzeuge des Bundesheeres und des Innenministeriums teil. Die von den teilnehmenden Organisationen zu erfüllenden Aufgaben umfassen den Transport der Mannschaft zu den Einsatzorten, Löschwasseraufnahme aus der Donau, Löschwasserabwürfe zur Randzonenbenetzung und Personenrettung mittels Seilwinde.

Bei der Brandbekämpfung aus der Luft arbeiten die Luftstreitkräfte des Bundesheeres, die Flugeinsatzstellen des Bundesministeriums für Inneres und die Feuerwehren zusammen. Für Technik und Logistik sorgt der Flugdienst des NÖ Landesfeuerwehrverbands, der in Amstetten, Tulln, Dobersberg und Wiener Neustadt Sondergeräte stationiert hat. Die Fluggeräte stellen das Bundesheer und das Innenministerium zur Verfügung.

Nähere Informationen: NÖ Landesfeuerwehrverband, Jörg Würzelberger, Telefon 0676/86 11 32 06.


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