21.04.2005 | 11:08

Krems: Drehscheibe der europäischen Schlaganfallmedizin

Geplantes Weiterbildungsstudium ein Pionierprojekt

Die Donau-Universität Krems wird im Auftrag der Europäischen Schlaganfall-Initiative ab 2006 ein Master-Studium in Schlaganfallmedizin anbieten. Darauf einigten sich 25 renommierte Schlaganfall-Experten aus ganz Europa, die kürzlich an der Donau-Universität Krems über Weiterbildungsrichtlinien und Weiterbildungsqualität in der Schlaganfallmedizin diskutierten. Das an der Donau-Universität Krems angesiedelte Zentrum für Postgraduale Studien der Neurowissenschaften wird das Projekt umsetzen.

Experten aus Frankreich, England, Italien, Portugal, Deutschland, Finnland, Ungarn und Kroatien arbeiteten an einem Lehrzielkatalog, der alle Aspekte der Schlaganfallausbildung beinhaltet. Zu diesen zählen die Krankheitsepidemiologie und Prävention, die Diagnostik und das Frühmanagement inklusive der Akut-Interventionen, die Langzeitrehabilitation und deren soziale Aspekte sowie die experimentellen Grundlagen der normalen und pathologischen Hirnzirkulation.

Das geplante Weiterbildungsstudium ist ein europäisches Pionierprojekt. Das Projekt wird auch von der Europäischen Schlaganfall-Initiative sowie von EBEWE Pharma unterstützt.

Das Master-Programm, das fünf Semester dauern soll, wird über 100 Vorlesungen, Seminare und Praktika sowie wissenschaftliche Arbeiten und eine Master-These beinhalten. Der Start ist für das Sommersemester 2006 geplant.

Nähere Informationen: Univ.Prof. Dr. Michael Brainin, Zentrum für Postgraduale Studien der Neurowissenschaften, Telefon 02243/905 55-371 bis 379, e-mail michael.brainin@donau-uni.ac.at, www.donau-uni.ac.at/neuro.


Zu diesem Artikel gibt es eine unterstützende Audiodatei. Diese ist zum Download nicht mehr verfügbar. Bitte wenden Sie sich an: presse@noel.gv.at

RÜCKFRAGEHINWEIS

Amt der Niederösterreichischen Landesregierung
Landesamtsdirektion - Pressedienst
E-Mail: presse@noel.gv.at
Tel: 02742/9005-12163
Fax: 02742/9005-13550
Landhausplatz 1
3109 St. Pölten
© 2017 Amt der NÖ Landesregierung