19.04.2005 | 16:44

„Centrope“-Konferenz im NÖ Landhaus

LH Pröll: Gemeinsam Entwicklungsperspektiven nützen

Als eine Region mit einer „unglaublich dynamischen Entwicklungsperspektive“ bezeichnete Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll die Vierländerregion Ostösterreich mit den Bundesländern Niederösterreich, Wien und Burgenland sowie Südmähren, Ostslowakei und Ostungarn, deren Repräsentanten heute im NÖ Landhaus in St. Pölten zu einer politischen Konferenz zusammen gekommen waren. Höhepunkt dieser Veranstaltung, die unter Vorsitz des Direktors der Diplomatischen Akademie, Dr. Jiri Grusa, stattfindet, ist die Unterzeichnung des Memorandums „wir wachsen zusammen . zusammen wachsen wir“, das vor allem die Fortsetzung der Initiativen zur raschen Integration und Entwicklung der Vierländerregion „Centrope“ zu einer attraktiven und wettbewerbsfähigen Europa Region Mitte festschreibt.

Für den Landeshauptmann ist dieses Treffen „in dieser spannenden Phase der europäischen Entwicklung“ vor allem auch ein Beitrag, gemeinsam klare Prioritäten herauszuarbeiten, die richtigen Schritte in die richtige Richtung zu setzen, die maßgeblichen Kräfte innerhalb von „Centrope“ zu bündeln und nach Möglichkeit Fehlentwicklungen zu vermeiden. Die Verbindung zwischen dem „alten“ und dem „neuen“ Europa zu stärken, sei auch ein Signal der Verantwortung gegenüber dieser Region. „Wir sind nun, rund ein Jahr nach der EU-Erweitung, von der Vorbereitungsphase von damals zur Umsetzungsphase gekommen“, so Pröll. Das erfordere einen ständigen Austausch, eine grenzüberschreitende Abstimmung und die Koordinierung der Aktivitäten. Schließlich handle es sich bei „Centrope“ um eine Region mit zwei Bundeshauptstädten sowie um eine Region, wo rund 6 Millionen Menschen leben.

Der Grundstein für „Centrope“ wurde auf Initiative der Landeshauptmänner von Niederösterreich, Wien und Burgenland, Dr. Erwin Pröll, Dr. Michael Häupl und Hans Niessl, bei einem Treffen aller Vertreter der Vierländerregion im September 2003 in Kittsee gelegt. Zwischenzeitlich wurde bereits eine Reihe von gemeinsamen Projekten zu den Themen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Standortentwicklung, grenzüberschreitende Kooperationen, Jugendkultur etc. initiiert. Künftig soll verstärkt auch die Bevölkerung über Initiativen informiert, von den Vorhaben überzeugt und auf breiter Ebene eingebunden werden.

Weitere Informationen: www.centrope.info.


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