12.04.2005 | 12:04

Immer mehr Therapiegärten in NÖ Heimen

Bohuslav: Fördert Gesundheit von Körper und Seele

Eine neue Therapieform etabliert sich in den NÖ Landesheimen: Gartentherapie heißt die aus dem angloamerikanischen Raum kommende Therapieform, die die positiven Auswirkungen der Natur auf den Menschen nutzt. Durch zielgerichtete Aktivitäten mit Pflanzen, in einem dafür speziell gestalteten Therapiegarten, wird eine physische und psychische Verbesserung des Gesundheitszustandes der Patienten erreicht und damit die Lebensqualität erhöht. Sie kann mit Menschen aller Altersstufen und mit verschiedensten Krankheitsbildern praktiziert werden. Zusätzlich schafft der Therapiegarten Räume für soziale Kontakte.

Vier Gartenanlagen – in Wilhelmsburg, Laa an der Thaya, Zistersorf und Berndorf – sind bereits fertig, drei weitere gerade in Bau. Bis 2007 sollen bereits in der Hälfte aller 49 niederösterreichischen Heime Therapiegärten zur Verfügung stehen.

„Therapiegärten sind für unsere Heimbewohner wie Balsam für Körper und Seele. Die Arbeit mit Pflanzen ermöglicht neue Sinneserfahrungen, Jahreszeiten werden bewusst erlebt. Die Gartentherapie ist auch für stark Pflegebedürftige geeignet. Außerdem hilft der Garten mit, die Kontakte zwischen den Bewohnern und das Arbeitsklima für unsere Mitarbeiter zu verbessern", betont dazu Landesrätin Dr. Petra Bohuslav.


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