29.03.2005 | 08:24

LH Pröll zur Familienpolitik des Landes

Familien sollen sich in NÖ ohne Wenn und Aber wohl fühlen

Mit dem Thema Familien und der Familienpolitik des Landes Niederösterreich beschäftigte sich Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll am Ostersonntag in der Radiosendung „Forum NÖ“. Ziel des Landes sei es, so der Landeshauptmann, die Familien nach besten Kräften zu unterstützen, und zwar finanziell wie auch durch ein familienfreundliches Umfeld. Pröll: „Wir wollen mit dieser Unterstützung und mit diesem Umfeld jungen Familien auch Mut zum Kind machen.“ Niederösterreich befindet sich hier auf einem guten Weg. Im Vorjahr gab es um über 13.000 Geburten mehr als im Jahr 2003. Mit diesem Plus von 3,7 Prozent liegt Niederösterreich beim Geburtenzuwachs weit über dem Bundesdurchschnitt.

Wichtig ist Landeshauptmann Pröll auch, dass die Angebote für die Familienbetreuung ständig an die Bedürfnisse der Familien angepasst werden. „Deshalb haben Kindergärten in Niederösterreich auch am Nachmittag geöffnet, wenn die Nachfrage da ist. Dazu bieten wir an Volksschulen seit dem Vorjahr eine Nachmittagsbetreuung an“, unterstrich Pröll. Und ab Sommer dieses Jahres gibt es ein zusätzliches Betreuungsangebot: „Neben den Sommerferien wird künftig auch in den Semesterferien sowie in den Oster- und Weihnachtsferien eine Ferienbetreuung angeboten“, so der Landeshauptmann.

Für Dr. Alexander Bartl vom Aktionsteam „Nachmittagsbetreuung“ kann dieses Angebot an den Volksschulen auch kurzfristig und an einzelnen Tagen in Anspruch genommen werden.

Diese Nachmittagsbetreuung nimmt beispielsweise Simone Skalvy, deren Sohn Gordon die 2. Klasse und deren Tochter Laura die 4. Klasse Volksschule in Furth besucht, in Anspruch. „Die Nachmittagsbetreuung an dieser Volksschule ist eine große Hilfe für mich, da ich berufstätig bin“, so Skalvy. „Außerdem gefällt den Kindern die Nachmittagsbetreuung außerordentlich gut.“

„Wir wollen mit unserer Familienpolitik ein Umfeld schaffen, wo sich Familien ohne Wenn und Aber wohl fühlen können“, betonte Landeshauptmann Pröll abschließend.


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