22.03.2005 | 09:24

Vorsicht im Osterreiseverkehr

LH Pröll: „Jeder Unfall ist einer zu viel“

Disziplinlosigkeit im Straßenverkehr ist nach wie vor die häufigste Unfallursache. Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll appelliert deshalb an alle Verkehrsteilnehmer, im Osterreiseverkehr besondere Rücksicht und Vorsicht walten zu lassen. „Durch ein entsprechendes Maß an Eigenverantwortung können viele Unfälle verhindert werden“, betont Pröll. Außerdem trage eine gut ausgebaute Verkehrsinfrastruktur auch zu mehr Verkehrssicherheit bei. Für Projekte im NÖ Straßenbau stehen heuer rund 375 Millionen Euro zur Verfügung. Dazu werden in den Ausbau der Schieneninfrastruktur 400 Millionen Euro investiert.

„Punkto Verkehrssicherheit muss man immer am Ball bleiben, vor allem, wenn es um die schwächeren Verkehrsteilnehmer geht“, ist Pröll überzeugt. So wurden in den letzten Jahren fast 1.000 gefährliche Verkehrspunkte entschärft. Auch die Aktion Schutzengel, der Einsatz von mobilen Tempoanzeigegeräten im Ortsgebiet, die Neugestaltung von Ortsdurchfahrten und der Bau von Umfahrungsstraßen würden wesentlich zur Verkehrssicherheit beitragen. Pröll: „Die Zahl der Todesopfer auf Niederösterreichs Straßen ist in den letzten zehn Jahren zurückgegangen, obwohl in diesem Zeitraum die Zahl der Kraftfahrzeuge zugenommen hat.“ Das ist jedoch kein Grund, sich zufrieden zurückzulehnen. „Denn jeder Unfall ist einer zu viel“, so der Landeshauptmann.


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