18.03.2005 | 09:40

Frühjahr ist auch FSME-Zeit

Zeckenimpfung bietet Schutz

Mit den steigenden Temperaturen wird auch das Thema Zecken aktuell. Sicherheit bietet vor allem eine Impfung: Zuerst erfolgt die Grundimmunisierung, bestehend aus drei Teilimpfungen (sofort, nach etwa einem Monat und nach rund einem Jahr) sowie Auffrischungsimpfungen (nach drei Jahren und weitere in Fünf-Jahres-Abständen). Bei Menschen über 60 Jahren werden Intervalle von nur drei Jahren empfohlen.

Die Zeckenkrankheit, in der Fachsprache Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) genannt, ist eine durch Viren hervorgerufene Infektionskrankheit, die in zwei Phasen auftreten kann: Die erste Phase beginnt bis etwa eine Woche nach dem Stich einer infizierten Zecke. Die Krankheitssymptome sind, ähnlich einer Grippe, Fieber und Gelenksschmerzen. Meistens klingen aber die Symptome nach Tagen wieder ab. Gelegentlich kommt es aber Tage nach der scheinbar überstandenen Krankheit zum Auftreten einer zweiten Phase, der Entzündung der Hirnhaut. Die Folgen können katastrophal sein: Meist bleibende Schäden wie Lähmungen unterschiedlichster Art oder Epilepsie sind die Folge. Sie können bis zu Invalidität und zu völliger Pflegebedürftigkeit führen. Eine Therapie der FSME-Erkrankung ist nach heutigem Wissensstand nicht möglich, nur eine Behandlung bzw. eine Linderung der Symptome. Der derzeit einzig wirksame Schutz gegen die Erkrankung ist die Vorbeugung durch eine Impfung, also eine Immunisierung mit dem FSME-Impfstoff.

Weitere Informationen: Bei jedem Impfarzt sowie bei den Gesundheitsämtern der Bezirkshauptmannschaften und der Statutarstädte.


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