16.03.2005 | 15:18

Neues Niederösterreich-Büro in Warschau

Pröll: „Drehscheibe“ zwischen Niederösterreich und Polen

In Warschau wird am 21. April ein neues Niederösterreich-Büro eröffnet. Nach Prag, Pressburg und Budapest ist es das vierte Büro, das von der Raiffeisen-Landesbank NÖ-Wien und der Wirtschaftsagentur ecoplus errichtet wird. Ziel ist es, Kontakte und Kooperationen zwischen niederösterreichischen und polnischen Unternehmen zu fördern.

„Polen wurde wegen seines großen Wirtschaftswachstums gewählt. Die polnische Wirtschaft erlebt einen gewaltigen Aufschwung und gehört mit einer Wachstumsrate des Bruttosozialprodukts von 6,9 Prozent zu den schnellsten wachsenden Wirtschaften Europas“, erklärte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll heute in Wien. Das neue Niederösterreich-Büro in Warschau stelle konkrete Kontakte her und fungiere als „Drehscheibe“ zwischen Niederösterreich und Polen. Das Büro sei Anlaufstelle für Beratung, Information, Fördermöglichkeiten und Behördenverfahren. Pröll: „Polen ist durch seinen raschen Aufholprozess eine große Chance für Niederösterreich.“ Durch die EU-Erweiterung sei Polen Niederösterreich näher als beispielsweise Vorarlberg.

„Im Niederösterreich-Büro bringen wir Kooperationspartner zusammen, vermitteln Experten wie Rechtsanwälte oder Wirtschaftsprüfer und klären über nationale Wirtschaftsressourcen auf“, erklärte der Aufsichtsrats-Präsident der Raiffeisen- Landesbank NÖ-Wien, Dr. Christian Konrad. Raiffeisen sei in Polen in vielen Geschäftsfeldern tätig.

Das Konzept der Auslandsniederlassungen der ecoplus und der Raiffeisen-Landesbank NÖ-Wien läuft bisher gut: Im vergangenen Jahr wurden in den drei Niederlassungen 390 Firmen betreut und rund 100 Firmenkooperationen gestartet.


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