15.03.2005 | 09:25

Kremser Strahlentherapie feiert Dachgleiche

Sobotka: Investieren in Zukunftstechnologien für die Gesundheit

Die Arbeiten für die Strahlentherapie Krems liegen voll im Zeitplan. Gestern präsentierte der Generalunternehmer ARGE Strahlentherapie Krems gemeinsam mit Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka und der Stadt Krems im Rahmen einer Gleichenfeier den fertig gestellten Rohbau. Siemens Österreich setzt gemeinsam mit der Porr AG den 21 Millionen Euro-Auftrag in Krems um.

In einem EU-weiten Verfahren hat die Stadt Krems als Träger des Krankenhauses einen Totalunternehmer gesucht und in der „ARGE Strahlentherapie Krems“ (Siemens und Porr) gefunden. Als Bestbieter führt die ARGE alle Leistungen durch – von der Planung über die Errichtung, Einrichtung und Wartung bis zur Finanzierung.

Für die Baugrube wurden 5.800 Kubikmeter Erde ausgehoben und zum optimalen Strahlenschutz bisher 3.700 Kubikmeter Normalbeton und 800 Kubikmeter spezieller Strahlenschutzbeton verarbeitet. Vor wenigen Tagen haben die Trockenbauarbeiten und die Installation der Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen begonnen. Bereits im kommenden Oktober soll der Probebetrieb mit 28 Betten starten.

„Es ist eine Tatsache, dass sich rund ein Drittel der Bevölkerung irgendwann mit einer bösartigen Tumorerkrankung konfrontiert sieht. 50 Prozent können heute geheilt werden, und dabei spielt die Strahlentherapie eine wichtige Rolle“, so Landesrat Sobotka. Die Strahlentherapie sei aber auch deswegen ein Meilenstein in der Geschichte des Krankenhauses Krems, weil mit ihr 60 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden.

Ab Anfang 2006 können die ersten Patienten von den modernsten Bestrahlungsgeräten durch kürzere Behandlungszeiten und gleichzeitig schonendere Behandlung profitieren. Im Frühjahr 2004 wurden die Bauarbeiten gestartet, bis zum Ende dieses Jahres soll die Kremser Strahlentherapie fertig gestellt sein.


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