10.03.2005 | 09:30

Luftgütemessnetz überwacht Ozon-Belastung

Bereitschaftsdienst beginnt am 15. März

Auch wenn das derzeitige Wetter und die Prognosen für die nächsten Tage den kommenden Sommer noch in weiter Ferne erscheinen lassen, laufen in der NÖ Luftgüteüberwachung beim Amt der NÖ Landesregierung die Vorbereitungen für die nächste Ozonsaison. Der Bereitschaftsdienst beginnt bereits am 15. März. Die Grenzwerte von 180 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft für die Informationsschwelle und 240 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft für die Alarmschwelle, beides als Einstundenmittelwert, werden auch heuer zur Einstufung der Belastungen herangezogen.

Das Luftgütemessnetz überwacht rund um die Uhr die Belastung durch Ozon. Der Bereitschaftsdienst kann die Bevölkerung jederzeit, auch an Wochenenden und an Feiertagen, über aktuelle Ozondaten informieren. Die wichtigste Informationsquelle bei Ausrufen der Informationsschwelle und der Alarmschwelle ist der ORF mit seinen Nachrichtensendungen. Natürlich stehen auch andere Wege wie etwa Informationen unter www.noe.gv.at/Umwelt/Luft.htm oder das Ozontelefon unter 02742/9005-11000 zur Verfügung.

Schon mit der nächsten Schönwetterperiode wird auch die Belastung durch Ozon wieder ansteigen. Jeder kann aber einen Beitrag leisten, damit die Ozonwerte nicht allzu hoch hinaufklettern: Der Verzicht auf unnötige Kfz-Fahrten und der Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel sind wertvolle Beiträge zum Vermindern der Ozon-Vorläufersubstanzen.

Weitere Informationen: Dr. Werner Hann, Telefon 02252/9025-11440, Mag. Elisabeth Scheicher, Telefon 02252/9025-11450.


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