04.03.2005 | 11:38

Umfahrung Schwechat fertig

Pröll, Gorbach eröffneten Teilstück der S 1

Die Umfahrung Schwechat bis zur Anbindung an die A 4 Ostautobahn ist fertig und wurde heute von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Vizekanzler Verkehrsminister Hubert Gorbach für den Verkehr freigegeben. Der vierstreifige Ausbau zwischen Schwechat Süd und Knoten Schwechat kostete 80 Millionen Euro und ist Teil der gesamten rund 16,5 Kilometer langen S 1 von Vösendorf bis Schwechat. Das nun fertig gestellte Teilstück wird vor allem jenen Verkehr aufnehmen, der bisher das Stadtzentrum von Schwechat Richtung Flughafen durchquerte, das waren bisher rund 7.000 Kraftfahrzeuge täglich. Das Straßenstück ist vignettenpflichtig, für Lkw herrscht in Schwechat ein Durchfahrtsverbot.

Landeshauptmann Pröll betonte, dass die Infrastruktur wichtig für die Konkurrenzfähigkeit des Wirtschaftstandortes Niederösterreich ist. Laut einer Studie sei Niederösterreich der deutlich attraktivere Wirtschaftsstandort als Deutschland. Die Region Wien – Bratislava sei eine dynamische Wachstumsregion und benötige daher ein leistungsfähiges Straßennetz. „Für Schwechat bedeutet diese neue Umfahrung mehr Lebensqualität und mehr Verkehrssicherheit. Gerade im Straßenbau muss es eine zukunftsorientierte Konzeption geben“, erklärte Pröll. Niederösterreich investiere 2005 das Dreifache im Vergleich zu 2001, nämlich 570 Millionen Euro, in den Straßenbau.

Vizekanzler Gorbach unterstrich, dass man gemeinsam über die Landesgrenzen hinaus Lösungen für den Straßenbau finden müsse. Die gestrige Einigung mit Wiens Bürgermeister Michael Häupl über die S 1 werde zur Lösung der Verkehrsproblematik in der Ostregion beitragen. Gorbach: „Nach der Fertigstellung der S 1 wird das untergeordnete Straßennetz im Südraum von Wien wesentlich entlastet werden. 2006 werde das Budget für die Infrastruktur wieder steigen.

Die S 1 verbindet zwischen Vösendorf und Schwechat die A 2 Südautobahn mit der A 4 Ostautobahn. Sie umfasst als Großprojekt fünf Tunnels mit einer Gesamtlänge von knapp 4 Kilometern und 15 Brücken. Mit der Gesamtverkehrsfreigabe der S 1 ist im Frühjahr 2006 zu rechnen, die Kosten betragen 430 Millionen Euro.


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