23.02.2005 | 14:31

Kampf den Borkenkäfern

Niederösterreich fördert gezielte Maßnahmen

Das Land Niederösterreich fördert ab 1. März wieder die Bekämpfung der Borkenkäfer. Die extremen Witterungsverhältnisse des Jahres 2003 haben in vielen niederösterreichischen Wäldern die Bäume geschwächt und gute Bedingungen für die Massenvermehrung von Borkenkäfern geschaffen.

„Neben der unbedingt notwendigen und sofortigen Aufarbeitung und Abfuhr des Käferholzes aus dem Wald ist das Verhacken und Mulchen des verbleibenden Astmaterials eine wichtige Gegenmaßnahme. Denn dieses Material ist eine ideale Brutstätte für die Käfer“, erläuterte heute Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank. Dem Land Niederösterreich sei die Waldhygiene ein großes Anliegen.

Um den Waldbesitzern einen Anreiz für diese „unproduktive“ Arbeit zu bieten, gewährt das Land Niederösterreich eine finanzielle Unterstützung von maximal 1.000 Euro für die Vernichtung des „bruttauglichen Materials“. Voraussetzung ist, dass diese Maßnahmen bis 31. Mai gesetzt werden. Auch Fangbaumvorlagen werden mit 22 Euro pro Baum wieder unterstützt. Auf diese Weise soll der erste „Käferansturm“ im Frühling aufgefangen werden.

Das regnerische Wetter 2004 war für die Käfer nicht optimal. Abhängig von der Witterung ist heuer davon auszugehen, dass besonders Schäden an der Fichte auftreten. Die gefährlichsten Borkenkäferarten sind der Kupferstecher und der Buchdrucker.


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